Info- und Diskussionsveranstaltung zum Mietendeckel: Dienstag, 24.9., 19 Uhr im Café Engels, Herrfurthstraße 21, Neukölln 12049 Berlin, Nahe U8-Bhf. Boddinstr.
Berlins Mieten steigen seit Jahren dramatisch. Bezahlbaren Wohnraum gibt es fast gar nicht mehr. Langjährige Mieter*innen werden auf die Straße gesetzt, alt eingesessene Läden und Kneipen müssen schließen. Währenddessen steigen die Gewinne der großen Immobilienkonzerne ins Unermessliche.
DIE LINKE stellt die Frage offensiv: Wie holen wir uns die Stadt zurück?
DIE LINKE hat in der Regierung einen Mietendeckel vorgestellt, der Mietensteigerungen einen Riegel vorschieben soll. Der von der Wohnungssenatorin Katrin Lompscher (LINKE) erarbeitete Gesetzesentwurf sieht vor, dass alle Mieten auf dem Stand vom 18.06.2019 für fünf Jahre eingefroren werden. Zu hohe Mieten werden sogar gesenkt. Doch das Vorhaben steht unter Beschuss – Medien und Immobilienlobby wollen das Gesetz in letzter Sekunde stoppen.
Viele Mieter*innen haben dazu Fragen. Auf der Veranstaltung wollen wir diskutieren: Wie kommen wir zu einem wirksamen Mietendeckel? Wie muss der Mietendeckel ausgestaltet sein, damit er den Anstieg der Mieten tatsächlich stoppt? Ist Enteignung eine Lösung für die Wohnungsnot in Berlin? Was können wir tun, damit der Mietendeckel wirkungsvoll und ohne Schlupflöcher umgesetzt wird? Wie können wir zur Mietendemo am 3.10. in Berlin mobilisieren?
Dazu haben wir
Niklas Schenker, DIE LINKE Berlin, und eine
Mieterin der Akelius-Mietervernetzung
eingeladen.
Der Eintritt ist natürlich frei. Wir freuen uns auf Dich.
Demonstration:
Richtig deckeln, dann enteignen! Rote Karte der Spekulation!
Wann: Mittwoch der 3. Oktober um 13 Uhr
Wo: Rotes Rathaus
