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Steigende Energiekosten, Mieten, Preise für Lebensmittel - Deckel drauf!

Die Preise für Gas und Strom steigen immer weiter, auch Lebensmittel und andere Dinge für den täglichen Bedarf werden immer teurer. Gerade in Neukölln müssen viele Menschen sowieso mit wenig Geld auskommen. Die explodierenden Preise bedeuten für sie existentielle Not. Dazu drohen Immobilienkonzerne eine Erhöhung der sowieso schon viel zu hohen Mieten an. Derweil machen Energiekonzerne fette Gewinne: Der Ölkonzern Shell hat von Mai bis Juni 2022 ganze 17,7 Milliarden US-Dollar Gewinn gemacht - fünfmal so viel wie im selben Zeitraum 2021. Das ist ein Skandal! DIE LINKE fordert eine Entlastung für die Mehrheit der Menschen. Finanziert werden soll die Entlastung durch eine Sondersteuer für die Krisengewinnler. Preise für lebensnotwenige Güter müssen beschränkt werden.

Am 3. September will DIE LINKE. Neukölln mit Euch darüber diskutieren: Unter dem Motto "Deckel drauf!" wollen wir gemeinsam mit Euch kochen und essen und unsere Forderungen vorstellen. Achtet auf weitere Ankündigungen.

Unsere 5 Forderungen gegen die drohende Gaskrise und drastisch steigende Preise im Überblick:


100% Tempelhofer Feld

Tausende zieht es jeden Tag auf das Tempelhofer Feld, besonders bei schönem Wetter. Gerade für die Bewohner*innen der eng bebauten angrenzenden Wohngebieten eine der wenigen Möglichkeiten, ihre Freizeit im Grünen zu verbringen. Fast niemand hat hier einen Garten, viele nicht einmal einen Balkon. In der Pandemie ist die Freifläche deshalb noch wichtiger geworden. Nicht umsonst hat sich der Spruch etabliert: 2014 haben wir das Feld gerettet, jetzt rettet das Feld uns. Lucia Schnell, Direktkandidatin der LINKEN Neukölln für den Bundestag, sagt: “Jetzt wo es wärmer wird, halten sich natürlich viele Menschen hier auf. Schließlich ist es eine der wenigen Möglichkeiten, Zeit draußen zu verbringen, ob mit der Familie, mit Freunden oder allein. Vor den vier Eingängen bilden sich teils lange Schlangen. Gerade in Zeiten von Corona ist das absurd. Der Zaun muss weg, damit sich die Menschen besser verteilen können und das Feld wirklich frei zugänglich wird. Dafür haben wir schließlich 2014 gekämpft und gewonnen”. Jorinde Schulz, die für DIE LINKE Neukölln im Wahlkreis 2 für das Abgeordnetenhaus kandidiert, erklärt: “Dass gerade jetzt auch von der SPD Vorstöße kommen, das Feld zu bebauen, zeigt, wie wenig Gespür für die Bedürfnisse der Menschen da ist, die es nutzen. Dass Wohnraum benötigt wird, ist außerdem ein Scheinargument. Gebraucht wird bezahlbarer Wohnraum. Den bekommen wir nur, wenn wir uns mit den Immobilienkonzernen anlegen. Deshalb haben wir uns für den Mietendeckel eingesetzt und unterstützen das Volksbegehren Deutsche Wohnen & Co enteignen.” DIE LINKE steht für 100 % Tempelhofer Feld - jetzt erst recht.

Unsere Zeitung: Die neue neuköllnisch ist da!