„Der Uteruskomplex - Ein Schauprozess“ ist ein dokumentarischer Krimi über scheinbare Gleichberechtigung und Schwangerschaftsabbrüche im Schatten der juristischen Grauzone.
Es geht um Menschen, die direkt oder indirekt von den sogenannten Memminger Prozessen 1988 -1989 betroffen waren. Angeklagt war der Gynäkologe Dr. Horst Theissen wegen des Verdachtes des illegalen Schwangerschaftsabbruches in mehreren Fällen. Doch Frauen* standen vor Gericht: 157 Frauen*, die in diesem öffentlichen Prozess wie Straftäterinnen behandelt wurden, und gegen ihren eigenen Arzt aussagen mussten. Dabei wurden sie zu intimsten Details ihrer Schwangerschaften, Beziehungssituationen, ihren Einkommen und den Abbrüchen selbst befragt.
Im Zentrum stehen die Erzählungen von Frauen*, die an dem Prozess beteiligt waren, als auch von jenen, die in der heutigen Zeit Abbrüche in Deutschland durchlebten.
Eine Produktion von Hystera mit der Unterstützung vom Theater unterm Dach in Berlin
Marie Sophie Rautenberg – Spielerin und Autorin
Friederike Förster – Regie, Dramaturgie und Ausstattung
Bibiana Malay – Spielerin
Franziska Kleinert – Spielerin
Annalena Steiner – Spielerin
Das Projekt wurde außerdem gefördert von der Götz George Stiftung.
