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Steigende Energiekosten, Mieten, Preise für Lebensmittel - Deckel drauf!

Die Preise für Gas und Strom steigen immer weiter, auch Lebensmittel und andere Dinge für den täglichen Bedarf werden immer teurer. Gerade in Neukölln müssen viele Menschen sowieso mit wenig Geld auskommen. Die explodierenden Preise bedeuten für sie existentielle Not. Dazu drohen Immobilienkonzerne eine Erhöhung der sowieso schon viel zu hohen Mieten an. Derweil machen Energiekonzerne fette Gewinne: Der Ölkonzern Shell hat von Mai bis Juni 2022 ganze 17,7 Milliarden US-Dollar Gewinn gemacht - fünfmal so viel wie im selben Zeitraum 2021. Das ist ein Skandal! DIE LINKE fordert eine Entlastung für die Mehrheit der Menschen. Finanziert werden soll die Entlastung durch eine Sondersteuer für die Krisengewinnler. Preise für lebensnotwenige Güter müssen beschränkt werden.

Am 3. September will DIE LINKE. Neukölln mit Euch darüber diskutieren: Unter dem Motto "Deckel drauf!" wollen wir gemeinsam mit Euch kochen und essen und unsere Forderungen vorstellen. Achtet auf weitere Ankündigungen.

Unsere 5 Forderungen gegen die drohende Gaskrise und drastisch steigende Preise im Überblick:


Solidarität mit den Beschäftigten der Krankenhäuser Charité und Vivantes

Gemeinsam für verbindlich mehr Personal und TVÖD für alle

DIE LINKE. Neukölln ist solidarisch mit den Beschäftigten von Charité, Vivantes und den ausgegliederten Tochterunternehmen. Am 9. September werden sie in den Streik treten, um ihre berechtigten Forderungen druchzusetzen. Wir stehen an eurer Seite! Am 7. September haben wir mit einer Kundgebung unserer Solidarität ausdruck verliehen. Unter anderem sprachen Lucia Schnell (Direktkandidatin der LINKEN. Neukölln für den Bundestag), Philipp (Pfleger im Vivantes-Klinikum Neukölln), Nadine (ehemalige Altenpflegerin) und Moritz Wittler (Kandidat der LINKEN für das Abgeordnetenhaus in Wahlkreis 3 in Neukölln).

Schon vor der Corona-Krise war die Personalsituation in den Krankenhäusern prekär, eure Forderung nach Entlastung ist nicht nur überfällig, um Druck von euren Schultern zu nehmen, sondern auch Schutz für alle Patient:innen in euren Häusern. Es wird höchste Zeit, dass der Senat Druck auf die Krankenhaus-Gesellschaften ausübt endlich ein tragfähiges Konzept für mehr Personal vorzulegen, der sogenannte Normalzustand ist ein Problem. Eure Arbeit muss endlich auch praktisch und durch einen entsprechenden Tarifvertrag wertgeschätzt werden! Lohndumping und Ausgliederungen müssen beendet werden.
Die Beschäftigten der Tochtergesellschaften der Krankenhäuser müssen endlich auch nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes bezahlt und zurückgeführt werden.

Gesundheit ist keine Ware

Als LINKE fordern wir einen bundesweiten Personalschlüssel, 100.000 Pflegekräfte mehr in Deutschland, eine solidarische Gesundheitsversicherung für alle und eine bedarfsgerechte Ausfinanzierung der Krankenhäuser statt Fallpauschalen-System. Euer Kampf ist die wichtigste Grundlage für ein solidarisches Gesundheitssystem!

In den kommenden Tagen gibt es weitere Gelegenheiten, die Beschäftigten und ihre Forderungen nach verbindlich mehr Personal und TVÖD für alle zu unterstützen:

  • Do, 9.September: Streik-Demo: 10:30 Uhr: Auftaktkundgebung Senatsverwaltung für Finanzen (Stralauer Straße/Ecke Klosterstraße)
  • Di, 14. September, 16 Uhr: Große Demo: Berlin steht zusammen für seine Krankenhausbeschäftigten: Auftaktkundgebung auf dem Robert-Koch-Platz an der Charité

Unsere Zeitung: Die neue neuköllnisch ist da!