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Steigende Energiekosten, Mieten, Preise für Lebensmittel - Deckel drauf!

Die Preise für Gas und Strom steigen immer weiter, auch Lebensmittel und andere Dinge für den täglichen Bedarf werden immer teurer. Gerade in Neukölln müssen viele Menschen sowieso mit wenig Geld auskommen. Die explodierenden Preise bedeuten für sie existentielle Not. Dazu drohen Immobilienkonzerne eine Erhöhung der sowieso schon viel zu hohen Mieten an. Derweil machen Energiekonzerne fette Gewinne: Der Ölkonzern Shell hat von Mai bis Juni 2022 ganze 17,7 Milliarden US-Dollar Gewinn gemacht - fünfmal so viel wie im selben Zeitraum 2021. Das ist ein Skandal! DIE LINKE fordert eine Entlastung für die Mehrheit der Menschen. Finanziert werden soll die Entlastung durch eine Sondersteuer für die Krisengewinnler. Preise für lebensnotwenige Güter müssen beschränkt werden.

Am 3. September will DIE LINKE. Neukölln mit Euch darüber diskutieren: Unter dem Motto "Deckel drauf!" wollen wir gemeinsam mit Euch kochen und essen und unsere Forderungen vorstellen. Achtet auf weitere Ankündigungen.

Unsere 5 Forderungen gegen die drohende Gaskrise und drastisch steigende Preise im Überblick:

Das neue Sprecher*innenteam Maya Eckes und Ruben Lehnert
Foto vom neuen Sprecher*innenteam Maya Eckes und Ruben Lehnert

„Kopf hoch, Faust höher!“

Am 2. Mai fand die erste Mitgliederversammlung von DIE LINKE. Neukölln in Präsenz in diesem Jahr statt. Auf dem Programm standen Wahlen für zentrale Ämter und Mandate sowie Beschlüsse im Hinblick auf unsere Antikriegsposition und die Zukunft der Partei DIE LINKE

Mehr als fünfzig Genoss*innen hatten am Montag, den 2. Mai, den Weg in die Otto-Hahn-Schule gefunden, um über die brandaktuellen Themen Krieg gegen die Ukraine und die Zukunft unserer Partei zu diskutieren. Außerdem wurde eine neue Sprecherin des Bezirksverbands Neukölln und die Delegierten zum Bundesparteitag gewählt.

Nach einem Input von Antigoni Ntonti, die seit Sarah Nagels Rücktritt nach ihrer Wahl zur Stadträtin kommissarisch die Sprecherinnenrolle erfüllt hatte, begann eine lebhafte und solidarische Debatte über den Zustand der Partei DIE LINKE, zentrale inhaltliche Fragen und ihre praktischen Konsequenzen sowie die anstehenden Herausforderungen.

Angesichts des Kriegs gegen die Ukraine waren die Antikriegs-Grundsätze der Partei DIE LINKE ein wichtiges Thema der Debatte. Auch über die Vorwürfe von sexualisierter Gewalt und Sexismus in der Partei wurde diskutiert. Zu beiden Themen hatte es im Vorfeld der Versammlung Diskussionen in den Basisorganisationen gegeben.

Ergebnis aller Diskussionen sind diese beiden Beschlüsse der Mitgliedervollversammlung, die von vielen Genoss*innen erarbeitet und mit großer Mehrheit verabschiedet wurden:

Beschluss: Nein zum Krieg – Nein zur Aufrüstung!

Beschluss: feministische Praxis im Bezirksverband stärken – Vertrauensgruppe für Fälle sexueller Gewalt

Trotz der schwierigen Lage, in der sich die Welt im Allgemeinen und die Partei DIE LINKE befinden, überwog eine kämpferische Stimmung und ein vorsichtig optimistischer Tatendrang über die Versuchung, zu resignieren. Folgerichtig daher die Abschiedsworte der kommissarischen Sprecherin Antigoni Ntonti: „Kopf hoch, Faust höher!“

Der Bezirksvorstand bedankte sich von Herzen bei Antigoni für die Arbeit der vergangenen Monate. Im Anschluss wurde Maya Eckes, Mitglied des Bezirksvorstands und des Landessprecher*innenrats der Linksjugend Berlin, mit großer Mehrheit zur neuen Sprecherin des Bezirksverbands DIE LINKE. Neukölln gewählt.

Als Delegierte für den Bundesparteitag wurden Maya Eckes, Sarah Nagel, Ahmed Abed und Ferat Kocak gewählt. Als Ersatzdelegierte wurden Lucia Schnell, Anja Zech, Erik Legat und Ruben Lehnert gewählt.

Unsere Zeitung: Die neue neuköllnisch ist da!