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Stark und solidarisch gegen Rassismus und rechten Terror

Die Solidaritätsdemo "Kein Platz für Nazis" des Bündnis Neukölln am 21.12.2019 war ein großer Erfolg

Mehr als Tausend Menschen waren am Samstag vor Weihnachten auf der Straße, um ihre Solidarität mit den Betroffenen von Nazi-Anschlägen in Nordneukölln zu zeigen. Die vom Bündnis Neukölln organisierte Demonstration zog von Hermannplatz über die Sonnenallee zur Wildenbruchstraße mit Zwischenkundgebungen vor den betroffenen Läden und Gebäuden. Auch viele Genossinnen und Genossen der LINKEN. Neukölln beteiligten sich.

Die Stimmung war gut und die vielen Demonstrierenden bewiesen eindrucksvoll, dass wir uns in Neukölln nicht einschüchtern lassen von Nazis und Rassisten. Für DIE LINKE.Neukölln sprach Ferat Kocak. Ferat, der vor beinahe zwei Jahren selbst Opfer eines Brandanschlags von Nazis geworden war, warnte vor den Verstrickungen der Polizei in die rechte Szene. Die Serie von rechten Anschlägen in Neukölln ist weiterhin nicht aufgeklärt, die Betroffenen fordern einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss, der Licht in den Nazi-Sumpf bringt.

Unmut herrschte unter den Demonstrierenden auch über die skandalisierende Berichterstattung über sogenannte Clan-Kriminalität, welche von der Neuköllner SPD nach Kräften befördert wird. Durch willkürliche Razzien in Neuköllner Lokalen mit einem völlig überzogenen Polizeiaufgebot wird ein großer Teil der Neuköllner Bevölkerung unter Generalverdacht gestellt. Dieses Vorgehen schürt rassistische Vorurteile, während die wirkliche Gefahr in unserem Bezirk von rechts ausgeht. Die aktuell von Anschlägen betroffenen Gebäude waren in mehreren Fernsehsendungen im Zusammenhang mit vermeintlich kriminellen „Clans“ gezeigt worden. Am Samstag war auf vielen Schildern die Forderung zu lesen: „Razzien bei Nazis statt in Schischabars!“