Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Karstadt-Abriss? Mega-Shoppingmall am Hermannplatz? Nicht mit uns!

Diskussionsveranstaltung der LINKEN. Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln stieß auf großes Interesse: Der Wiederstand geht weiter! Nächste Treffen der Aktionsgruppe am 29. Januar, 12. Februar und 26. Februar um 18.30 Uhr im Wahlkreisbüro Gaby Gottwald, Zeughofstraße 22, Nähe Görlitzer Bahnhof.

Der Multimillionär und Immobilienmogul Renè Benko will den Karstadt am Hermannplatz so schnell wie möglich abreißen. Dafür soll ein monumentaler Luxus-Komplex mit Hotel, Restaurants und teuren Geschäften gebaut werden. Das zerstört das ansässige Gewerbe und treibt die Mieten in Keuzberg und Neukölln weiter durch die Decke. Auch in anderen Bezirken plant Benko weitere Luxus-Projekte. Wir sagen: nein danke!

Was der Abriss von Karstadt und der Umbau Berlins für die Kieze bedeutet und was wir dagegen tun können, wurde am Donnerstag, den 23. Januar, im vollbesetzten Saal des Refugio mit Andrej Holm (Stadtsoziologe, Autor, Aktivist), Gaby Gottwald (MdA DIE LINKE), Niloufar Tajeri (Architektin, Initiative Hermannplatz - KarSTADT erhalten) diskutiert.

Einig waren sich Podium und Publikum darüber, dass es keinerlei Absprachen und Deals mit dem Investor geben dürfe – solche Abmachungen übergehen den Willen der Bewohner*innen und sind kaum zu kontrollieren. Das Signa-Projekt darf nicht zum Toröffner für weitere Verwertungsvorhaben werden! Karstadt Hermannplatz darf nicht abgerissen werden. Zu Recht wurde aus dem Publikum auf das undurchsichtige Geschäftsgebaren und die politisch rechte Gesinnung Benkos hingewiesen.

Auch die Situation der Beschäftigten des Kaufhauskonzerns muss in die Strategie mit einfließen.

Hier findet Ihr einen Bericht des „Tagesspiegel“ über die Veranstaltung.