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LINKE für die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln

Zur Wahl für die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln wurden auf der Mitgliederversammlung des Bezirksverbandes Neukölln der Partei DIE LINKE am 2. April 2011 aufgestellt:

1. Marlis Fuhrmann

Geboren 1958 in Hannover. Aus einer Gärtnerfamilie stammend, nach dem Wirtschaftsabitur 1980 Studium in Berlin. Als Dipl.-Ing. Landschaftsplanung Gutachterin für die Denkmalpflege.

Mein besonderes Interesse gilt der Kommunalpolitik und dabei den Bereichen Stadtplanung und Soziales. Ich habe in der bezirklichen Programmkommission die entsprechenden Kapitel mitformuliert, die Fraktion der LINKEN im Sozialausschuss und ihren Sitzungen begleitet und mit Anfragen und Anträgen unterstützt. Dazu kam die Mitarbeit in der Lenkungsgruppe im Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße und – mit einigen Bedenken - im QM Körnerkiez.

2. Thomas Licher

Ich bin 1964 in Gießen/Hessen geboren und nach meiner Ausbildung zum Krankenpfleger 1985 nach Berlin gezogen. Im Sommer 1992 machte ich das Abitur nach und studierte an der TU Berlin Stadt- und Regionalplanung. Nach dem Abschluss meines Studiums fand ich keine Arbeit als Ingenieur und bin wieder als Krankenpfleger tätig. Berufsbegleitend studierte ich Gesundheitswissenschaften und bin heute in einem großen Krankenhaus tätig. Ich lebe in einer festen Partnerschaft und interessiere mich in meiner Freizeit für Geschichte und lese gerne historische Romane. Seit Anfang 2006 war ich in Neukölln bei der WASG aktiv und jetzt bei der Partei DIE LINKE. Als stellvertretender Sprecher der Neuköllner LINKEN engagiere ich mich besonders für Kommunalpolitik, besonders für Fragen des Stadtplanung, Gesundheit und Bildung. Es gibt viel für eine lebenswerteres und sozial gerechteres Neukölln zu tun!

3. Erika Mourgues

Ich bin Zahntechnikerin und war bis 2001 in verschiedenen gewerblichen Laboren tätig. 2003 habe ich eine Fortbildung zur zahnmedezinischen Fachangestellten absolviert. Seit 2006 arbeite ich im Callcenter und erhalte zudem eine halbe Berufsunfähigkeitsrente. Seit einiger Zeit beteilige mich an den Sitzungen unserer Fraktion in der BVV.

Ein Schwerpunkt in meiner Arbeit in der Bezirksverordnetenversammlung soll die Aktivität gegen Dumpinglöhne im Bezirk sein, wo ich mich insbesondere um eine engere Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und ihren Betriebsräten bemühen werde.

4. Christian Posselt

Ich bin 33 Jahre alt.Geboren und aufgewachsen bin ich in Braunschweig. Nach dem Abitur und meinem Zivildienst bei der Lebenshilfe ging ich nach Berlin, um an der Freien Universität Politikwissenschaft zu studieren. Während meines Studiums begann mein Engagement für Mehr Demokratie, einen überparteilichen Verein, der sich für mehr direkte Demokratie durch Volksabstimmungen einsetzt und unter anderem das Berliner Wasser-Volksbegehren unterstützt hat. Ich war lange Zeit Mitglied im Landesvorstand und zeitweise im Bundesvorstand von Mehr Demokratie und von 2005 bis 2006 als Pressesprecher für die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins verantwortlich. Seit 2007 arbeite ich als Pressereferent für die Bundestagsfraktion DIE LINKE.

In den vergangenen vier Jahren habe ich - als einer von drei Bezirksverordneten - DIE LINKE in der BVV Neukölln vertreten. Ich war Mitglied in den Ausschüssen für Verkehr und Tiefbau, Naturschutz und Grünflächen, Stadtentwicklung sowie stellvertretender Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses. Diese Arbeit möchte ich in der kommenden Legislaturperiode fortsetzen.

5. Doris Hammer

Ich bin 57 Jahre alt und seit einigen Jahren von Hartz IV betroffen. Nach der Schulzeit war ich Betriebsleiterin in einem kleinen Industriebetrieb. In dieser Zeit, insbesondere nach der Wende, wurde ich immer wieder mit Missständen gerade im sozialen Bereich konfrontiert. Ich habe mich deshalb nicht nur in diesem Betrieb, sondern auch später als Selbständige, dezidiert für die Belange der Arbeitenden eingesetzt. Während einer späteren Hartz-IV-Maßnahme in einem demographischen Institut – motiviert durch die unhaltbaren Zustände und dem daraus resultierenden Unmut meiner KollegenInnen – pochte ich auf sofortige Veränderungen und war maßgeblich daran beteiligt, dass der Träger unsere Forderungen auch umsetzen musste.

Themen für meine Arbeit in der Bezirksverordnetenversammlung sind vor allem Ökonomie und Ökologie.

6. Eugen Koch

58 Jahre, Verwaltungsbeamter im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin. Mitglied bei attac, im Förderkreis ProAsyl und in der Gewerkschaft ver.di – dort Vertrauensmann in meinem Bezirksamt. Aktiv im Berliner Mieterverein, dort Mitglied im 3-köpfigen Vorstand.

Meine Schwerpunkte für die Arbeit in der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln sind die Sozialpolitik und die Miet- und Wohnungspolitik.

Ein Interview mit Eugen Koch zur Mietenpolitik können Sie hier lesen.

7. Marijam Sariaslani

Mein Name ist Marijam Sariaslani. Ich wurde 1986 in Hannover geboren. Ich habe dieses Jahr eine Ausbildung abgeschlossen und werde jetzt mein Abitur nachholen.

Seit 2009 bin ich in der Partei DIE LINKE aktiv. Außerdem bin ich Mitglied der Gewerkschaft ver.di und habe mich vor meinem Umzug in der ver.di Jugend engagiert.

Besonders wichtig ist mir der Kampf gegen Rassismus und Faschismus. Unter anderem war ich in den beiden letzten Jahren auf lokaler Ebene an der Vorbereitung der Blockaden der Nazis in Dresden beteiligt. Um die Bevölkerung in ihrem gemeinsamen Kampf für ihre Interessen zu spalten, schüren Politik und Medien zunehmend auch rassistische Vorurteile. Das kommt - auch in Neukölln - NPD, Pro Deutschland, Freien Nationalisten usw. zu Gute.

Nazis organisieren hier Aufmärsche, verüben immer häufiger Anschläge auf Menschen, Moscheen und Einrichtungen von Parteien und linken Projekten. Ich werde mich auch weiterhin dafür einsetzen, Faschisten und Rassisten keinen Raum zu geben.

8. Hendrik Walther

Ich bin 43 Jahre alt und lebe seit mehr als 20 Jahren in Neukölln, ursprünglich komme ich aus der Seehafenstadt Emden. Nach meinem Studium (Politologie und Kriminologie) habe ich fast zehn Jahre als Layouter in einem Übersetzungsunternehmen in Berlin gearbeitet, bevor ich mich vor etwa eineinhalb Jahren selbstständig gemacht habe. In der Partei DIE LINKE bin ich aktiv geworden, um mich gemeinsam gegen die Politik der Agenda 2010, Hartz IV, Privatisierungspolitik und Krieg einzusetzen.

In der Verknüpfung vieler politischer Themen der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik sehe ich eine Aufgabe für meine Tätigkeit in der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln. Ein wichtiger Teil davon wird es sein, möglichst große Transparenz über die BVV-Arbeit für die Neuköllnerinnen und Neuköllner herzustellen.

9. Ulrike Albrecht

In Ostbrandenburg wurde ich 1980 geboren und bin 2000 zur Ausbildung nach Berlin gezogen. Seit dieser Zeit arbeite ich im Gesundheitswesen, davon die meiste Zeit in Berlin. Seit 2009 lebe ich in Neukölln. In meiner Freizeit treffe ich mich gern mit Freunden, bin gern draußen, interessiere mich für Geschichte und Kultur.

Seit 2008 bin ich Mitglied der Partei DIE LINKE. Dazu habe ich mich entschlossen, weil ich den Aufbau einer politischen Alternative links von der SPD für wichtig halte. Inzwischen ist Gesundheitspolitik mein Schwerpunktthema. Unter anderem bin ich seit 2010 Mitglied im SprecherInnenrat der Bundesarbeitsgemeinschaft Gesundheit und Soziales meiner Partei. Aber Parteipolitik ist für mich nicht alles. Und die wirklich wichtigen Entscheidungen werden nicht in der BVV getroffen. Umso wichtiger ist es, sich einzubringen - vor Ort und bei konkreten Aktionen in Neukölln.

10. Sven Prager
11. Franziska Lorenz-Hoffmann

Ich bin 63 Jahre alt und wohne seit 1998 in Neukölln. Als Beruf habe ich Bäckereifachverkäuferin gelernt, war mehrere Jahre mit meinem verstorbenen Mann selbstständig in der Möbelbranche und bin nun seit 3 Jahren Rentnerin. Als meine sechs Kinder zur Schule bzw. in die Kita gingen, war ich viele Jahre Elternvertreterin.

Ich habe mir zum Ziel gesetzt, den armen Menschen und vor allem den Kindern im Bezirk zu helfen, so weit es mir möglich ist. Gemeinsam sind wir stark.

12. Knut Geipel

Geboren 1951 in Oelsnitz/Vogtl. - Sänger, DJ, Moderator. Knut Geipel sieht in der Musik eine mächtige Waffe für den Frieden und die Völkerverständigung. „Mit meinen Konzerten kann ich viele Botschaften an Menschen vermitteln, die anders nicht erreicht werden können“, sagt Knut Geipel. „In diesem Sinne möchte ich mich auch in der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln für die Förderung von Kunst und Kultur einsetzen, besonders für die Musik.“

13. Sandra Boden

Ich bin 28 Jahre alt und wohne in Berlin-Rudow. Geboren bin ich in der ehemaligen DDR, in Großröhrsdorf in Sachsen. Meine Familie und ich leben seit 1989 in Berlin. Beruflich bin ich in der Gastronomie tätig. Ich liebe jegliche Art von Musik und begeistere mich für Sport, ob aktiv oder passiv. Ich bin ehrlich, ehrgeizig und Neid ist ein Fremdwort für mich.

Mitglied der Partei DIE LINKE bin ich seit ungefähr einem Jahr und arbeite in der Basisorganisation Süd mit – gegen Rechtsextremismus, für das aktuelle Volksbegehren „Keine Privatisierung der S-Bahn“, gegen den Weiterbau der A100 und für antikapitalistische Ziele, die Armut und den Klimawandel auf unserem Planeten aufzuhalten!

Mein Ziel ist es, zusammen ein Netzwerk statt Kraftwerk zu flechten: direkte Demokratie mit Sozialismus zu verbinden, Bildung neu zu gestalten, Kulturen verstehen und verständlich zu machen und somit die Lebensgrundlage für unsere nächste Generation zu sichern!!

Ich sage: Professionalität ist gefragt! Jedem Menschen und jedem Tier und ihrem Biotop muss das Recht gewährleistet werden zu leben, wo er lebt!!