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Montag, 27. August 2018 Neukölln

Stoppt die Miethaie von Akelius und Co.

Veranstaltung der Basisorganisation Reuterkiez mit einer Aktivistin der Akelius-Mieterinitiative

 

 

 

 

 

 

am Montag, 27. August 2018,
von 18 bis 20 Uhr
im Verein iranischer Flüchtlinge,
Reuterstraße 52
12047 Berlin.

In keiner anderen Großstadt der Welt sind die Immobilienpreise so stark gestiegen wie im letzten Jahr in Berlin. Die erzielten Kaufpreise haben sich innerhalb eines Jahres um 20 Prozent erhöht. Gleichzeitig verdoppelten sich in den vergangenen 10 Jahren in vielen Berliner Bezirken die Mietpreise. Preistreiber sind hier börsennotierte Immobilienkonzerne wie Deutsche Wohnen und Vonovia, aber auch der schwedische Immobilienkonzern Akelius. Dieser besitzt allein in Berlin etwa 12.000 Wohnungen in rund 600 Häusern, darunter auch viele in Neukölln wie zum Beispiel in der Lenaustraße oder Manitiusstraße. Etliche davon wurden und werden in Eigentumswohnungen umgewandelt. Gezielt werden Mietverträge aus geringsten Anlässen gekündigt, um die Wohnungen dann modernisieren zu können. Damit kann Akelius die Mietpreisbremse umgehen und doppelt so hohe Mieten verlangen, aktuell von bis zu 27 Euro der qm nettokalt! Viele Berliner Mieter*innen können sich die hohen Mieten nicht mehr leisten. Sie haben begonnen, sich in Mieterinitiativen und -bündnissen zu organisieren. Auch bei Akelius beginnen Mieter*innen, sich zusammen zu schließen. Eine Mietaktivistin wird uns über die Situation bei Akelius berichten und wie sich Mieter*innen wehren können.

Interessierte sind herzlich eingeladen!

Ein Einladungsflyer kann hier im pdf-Format heruntergeladen werden.