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11. Mai 2018 Neukölln

Wohnungsbau, Mietenpolitik und Mietenprotest - Was hat Berlin von R2G?

Einladung zur Podiumsdiskussion

am Freitag, 11. Mai 2018,
um 19 Uhr
im Abgeordnetenbüro RigoRosa.
Schierker Straße 26, 12051 Berlin.

 

 

Gäste:

  • Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen
  • Cansel Kiziltepe (SPD), Mitglied des Deutschen Bundestages
  • Michael Anker, Bündnis für Bezahlbare Mieten Neukölln
  • Moderation: Bert Schulz, Leiter der Berlin-Redaktion der taz

Die Entwicklung der Mieten und des Wohnraumangebots hat in den letzten Jahren tausende Menschen in Berlin abgehängt. Sei es durch Zwangsumzug, Zwangsräumung oder dadurch dass ihre Zugänglichkeit zum Wohnungsmarkt als Geflüchtete oder ALGII-Empfänger*innen von vornherein stark beschränkt ist. So wird insbesondere im szenigen „Kreuzkölln" das Angebot durch Ferienwohnungen verknappt. Außerdem kritisieren viele Neuköllner*innen, dass Stadtentwicklungsprojekte wie beispielsweise das Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße mit wohlklingenden Worten beworben werden, die gleichzeitig aber verschweigen, zu wessen Gunsten und auf wessen Kosten entwickelt, gebaut und vermietet wird. Am 14. April demonstrierten deshalb tausende Berliner*innen, um diese Frage mit Nachdruck in die Öffentlichkeit zu tragen. 

Mit den städtischen Wohnungsbaugesellschaften, Gesetzen zum Mieter*innenschutz, der Wohnraumförderung und dem Bau von Unterkünften für Geflüchtete hat der Senat Instrumente, dem Geschäft mit der Wohnungsnot entgegenzuwirken. Wo und wie werden sie angepackt? Entsteht in Berlin eine Mietenprotestbewegung und wie positioniert sich die Politik dazu?

Wir wollen nach eineinhalb Jahren R2G und der erfolgreichen Mietendemo mit der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, dem Mietenbündnis Neuköln und der SPD-Bundestagsabgeordeneten Cansel Kiziltepe zusammenfassen und diskutieren, wie Berlins Landesregierung die Wohnraum- und Mietenproblematik in den Griff zu bekommen versucht, und wie sich Berlins Mietenbewegung organisiert.