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14. April 2018 Neukölln

Widersetzen – gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn

In Berlin werden Menschen durch steigende Mieten verdrängt.

 

Mietwohnungen werden in Eigentum umgewandelt. Nachbarschaften werden zerstört. Soziale Einrichtungen und Gewerbetreibende finden keine bezahlbaren Räume mehr. Die Obdachlosigkeit wächst. Rassismus und Diskriminierung erschweren zusätzlich die Wohnungssuche. Selbst am Stadtrand gibt es kaum noch bezahlbaren Wohnraum. Rund 75 % der in Deutschland lebenden Menschen haben Angst, wegen hoher Wohnkosten ihre Wohnung zu verlieren oder zu verarmen.*

Die Demonstration
für einen radikalen Kurswechsel
in der Wohnungs- und Mietenpolitik
beginnt am Sonnabend, 14. April 2018,
um 14 Uhr am Potsdamer Platz.

Treffpunkt zur gemeinsamen Fahrt zur Demo
um 13.15 Uhr auf dem Hermannplatz
(bei der Statue).

Im Aufruf heißt es:

Diese Misere hat System!

In dieser Gesellschaft wird mit Wohnungen und dem öffentlichen Raum Geld gemacht. Wohnungen werden wie Waren gehandelt, die den Profit steigern sollen. Immer mehr Einkommen geht für die Miete drauf. Mieter*innen konkurrieren um sogenannten günstigen Wohnraum oder Sozialwohnungen, die Mangelware geworden sind. Aber menschenwürdiges Wohnen ist ein Grundbedürfnis und Menschenrecht. Deshalb muss das Prinzip „Profit vor Menschen“ abgeschafft werden.

Für eine solidarische Stadt,

• die kein Geschäftsmodell ist, sondern Lebensraum für Alle – unabhängig z.B. von Herkunft, Sprache, Alter, Behinderung oder Einkommen.
• In der die Häuser fürs Wohnen und nicht für den Profit gebaut werden.
• In der Menschen nicht mehr in Notunterkünften und Heimen leben müssen.
• Und in der Wohnraum Allgemeingut wird.

Wir fordern einen radikalen Kurswechsel in der Wohnungs- und Mietenpolitik!

Widersetzen wir uns!

Für diese Stadt wollen wir gemeinsam kämpfen! Seite an Seite, solidarisch – schon betroffen oder nicht. Immer mehr Menschen wehren sich selbstorganisiert in Hausgemeinschaften, Initiativen, vor Gericht oder auf Demonstrationen. Sehr oft mit Erfolg: Widerstand lohnt sich! 

* Quelle: Caritas-Studie Januar 2018

Weitere Infos findet ihr hier.