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9. November 2018 Neukölln

Nein zum Naziaufmarsch am 9. November in Berlin

Am 9. November, dem 80. Jahrestag der Reichspogromnacht, planen das rechtsextreme Bündnis „Wir für Deutschland“, Nazis, Hooligans und AfD-Anhänger*innen einen „Trauermarsch“ durch Berlin. Dieser Aufmarsch stellt eine Gefahr für alle dar, die nicht in das Weltbild der Neofaschisten passen! Lasst uns an #unteilbar anschließen und den Neofaschisten entgegenstellen!


Treffpunkte und Aktionen: Verschiedene Proteste
am Freitag, 9. November 2018,
ab 16 Uhr um den Washingtonplatz
und in ganz Berlin.
Kundgebung von linksjugend [solid] Kreuzkölln
ab 16 Uhr
Pariser Platz/Brandenburger Tor.

Chemnitz, Köthen, Dortmund ... bundesweit nehmen rechte Übergriffe und Gewalt auf unser aller Zusammenleben zu. So auch in Neukölln wie Vorfälle Ende September und Anfang Oktober im Schillerkiez zeigen. Nur durch Eingreifen engagierter Antifaschist*innen und Anwohner*innen konnten die Angriffe der Nazigruppen auf Andersdenkende abgewehrt werden. Diese Vorfälle stehen in einer Tradition von Angriffen auf die Neuköllner Zivilgesellschaft 2018 in Form von brennenden Autos, eingeworfenen Scheiben und Diebstahl von Stolpersteinen.

Wenn arm gegen arm ausgespielt wird...

Die menschenfeindliche politische Debatte, von der AfD getrieben und zum Teil von CDU/CSU und SPD umgesetzt, sowie das Zuspitzen der Sozialen Probleme begünstigen Rassismus und selbstbewusst auftretende Nazis in Neukölln.

Die Rechten machen Migrant*innen zu Sündenböcken für soziale Probleme. Geflüchtete Menschen die nach Deutschland kommen, sind nicht für Armut, Arbeitslosigkeit oder Prekariat verantwortlich, sie leiden genauso unter diesen Bedingungen. Armut ist ein System. Ein System das von Regierungen, Banken und Großkonzernen getragen wird. Die AfD und Co. stehen nicht nur für rassistische und frauenfeindliche Positionen, sondern auch für die Politik der oberen 1%. Echte soziale Verbesserungen, bezahlbaren Wohnraum, höhere Löhne können wir nur gemeinsam von unten erkämpfen.

Jetzt mithelfen und aktiv werden!

Als Linke und linksjugend sind wir der Meinung, dass wir uns gegen diese Entwicklungen organisieren müssen. Wir lassen nicht zu, dass uns Rechte entlang von Hautfarbe, Geschlecht oder sexueller Orientierung spalten. Am 9. November wollen wir gegen den rechten Aufmarsch auf die Straße gehen und viele Menschen zur Demonstration mobilisieren.

Wenn du uns dabei helfen oder dich auch sonst für antirassistische, feministische und soziale Politik einsetzen willst, melde dich einfach bei uns oder komm zu einem unserer Treffen. Wir freuen uns auf dich!

Der Infoflyer kann hier heruntergeladen werden.

Weitere Infos www.berlingegenrechts.de