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9. Juni 2018 Neukölln

Nein zum Aufmarsch von Rassist*innen und Neonazis in Kreuzberg

Die Nachbarschaftsinititative 'Vielfalt und Toleranz am Mehringplatz' und das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus - Friedrichshain/Kreuzberg rufen auf zu einer Kundgebung

 

 

am Sonnabend, 9. Juni 2018,
ab 11 Uhr
am U-Bahnhof Hallesches Tor.

Neuköllner Treffpunkt:
11 Uhr auf dem Hermannplatz
am „Tanzenden Paar“.

Die Initiator*innen teilen mit:

Leyla Bilge versucht es nochmal - mit einer Neuauflage des rassistischen 'Frauenmarsch zum Kanzleramt' am 9. Juni.

Der vergangene Februar bedeutete für Bilges rassistischen Aufmarsch von überwiegend Männern eine deutliche Niederlage. Ein starkes Bündnis mobilisierte gegen diesen Fake-Feminismus, der doch nichts anderes ist als anti-muslimische Hetze in Reinform. Bilge instrumentalisiert Frauenrechte, um auf diesem Ticket die rassistische Hetze der AfD zu verbreiten. Wir waren viele und haben diesen Aufmarsch im Februar verhindert.

Nun möchte Bilge einen zweiten Versuch starten.

Diesmal versucht sie, ihr zuvor benutztes trojanisches Pferd etwas abzuwandeln und besorgt sich mehrere Rednerinnen, eine ehemalige Bürgerrechtlerin, eine Nonne und eine US-amerikanisch-israelische Journalistin, deren Anwesenheit das eigentliche Anliegen – gegen Muslim*innen zu hetzen – nur schlecht verschleiert. Die Speakerinnen verbreiten das stereotype und rassistische Bild eines antisemitischen und frauenfeindlichen Muslim.

Doch wir lassen uns nicht spalten! Unsere Alternative ist Solidarität!

Bei Leyla Bilges letztem Aufruf marschierten Neonazis unter der NPD-Parole 'Hier marschiert der nationale Widerstand' gemeinsam mit Rassist*innen der AfD auf. Auch diesmal wird Bilges 'Frauenmarsch' eine Sammlung von Rassistinnen und Neofaschistinnen werden. Um dem fast ausschließlich männlichen Bild des ersten "Frauenmarsches" entgegen zu wirken, organisiert Bilge zwei Busse aus Rheinland-Pfalz und BaWü mit denen Frauen kostenlos befördert werden und wirbt mit einer Shoppingtour vor der Demo.

Lasst uns gemeinsam mit antifaschistischen-, feministischen-, muslimischen-, jüdischen- und kurdischen Organisationen, mit einer starken Beteiligung von Nachbar*innen dafür sorgen, dass auch diesesmal Bilges rassistischer Marsch an unserer Solidarität scheitert.

Ein Flyer zum Protest kann hier heruntergeladen werden.