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18. August 2017 Neukölln

Mietwucher stoppen!

DIE LINKE Neukölln lädt zu einer Kundgebung in der Gropiusstadt ein

 

 

 

am Freitag, 18. August 2017,
von 16 bis 19 Uhr
am Lipschitzplatz
in der Gropiusstadt.

  • Mit Judith Benda, Bundestagsdirektkandidatin für DIE LINKE in Neukölln
  • und Marlis Fuhrmann, stellvertretende Fraktionsvorsitzende DIE LINKE in der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln und Sprecherin für Kommunales/Stadtentwicklung.

Seit Jahren erleben Neuköllner und Neuköllnerinnen drastische Mietsteigerungen. Seit 2007 sind die Angebotsmieten hier um 73 Prozent gestiegen. Die großen Immobilienfirmen versuchen durch energetische Modernisierungen die Mietpreise zu erhöhen und drängen die Anwohner zur Zwangsräumung.

Dass vor allem für Mieter*innen mit kleinen und durchschnittlichen Einkommen Neukölln zunehmend unbezahlbar ist, zeigen die horrenden Mietsteigerungen: Zum Beispiel 70 Prozent Erhöhung der Mieten während der letzten 10 Jahre. Der Mietspiegel bremst kaum und ist seit 2015 um 9,4 Prozent gestiegen. Immobilienunternehmen versuchen mit gezielten Modernisierungen das Wohnungsnotpotenzial auszunutzen um so die Mieten immer weiter nach oben zu treiben. Die notwendigen Modernisierungen sollen nicht auf Kosten der Mieter umgesetzt werden.

DIE LINKE fordert:

Investieren: Sozialen, kommunalen und gemeinnützigen Wohnungsbau stärken: 250.000 Wohnungen pro Jahr.

Sichern: Sozialbindung nicht auslaufen lassen, keine Mieterhöhung ohne Werterhöhung.

Bremsen:Wirksam Spekulationen und Privatisierungen stoppen.

Grenzen setzen: Bis sich der Wohnungsmarkt entspannt, im Millieuschutzgebieten Mieten einfrieren oder senken: Keine Miete über 8,50€Euro/m²!