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1. Juni 2018 Neukölln

DIE LINKE Neukölln beim Festival Offenes Neukölln 2018

Zum zweiten Mal findet Anfang Juni das Festival „Offenes Neukölln“ statt – für ein vielfältiges und solidarisches Neukölln. DIE LINKE Neukölln ist dabei.

 

 

 

 


 

DIE LINKE Neukölln
Veranstaltungen auf dem Festival Offenes Neukölln
vom 1. bis 3. Juni 2018

 


Freitag, 1. Juni 2018
16 bis 18 Uhr in der Geschäftsstelle DIE LINKE Neukölln

Für das Recht, im Öffentlichen Dienst das Kopftuch zu tragen

  • mit Christine Buchholz (MdB, religionspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag), 
  • Fereshta Ludin (Lehrerin & Autorin) 
  • und Armín Langer (Rabbinerstudent, Autor & Aktivist)

Seit 2005 gilt das Berliner Neutralitätsgesetz, das Musliminnen mit Kopftuch von Tätigkeiten im öffentlichen Dienst ausschließt. DIE LINKE Neukölln möchte die Abschaffung dieses diskriminierenden Gesetzes.


18.30 Uhr in der Geschäftsstelle DIE LINKE Neukölln

Karl Marx als Ikone? – Ausstellung aus einer Sammlung von Plakaten und Grafiken

  • mit Einführung von Hans Hübner, dem Mitherausgeber des Buches „Grüß Gott! Da bin ich wieder! Karl Marx in der Karikatur“ (Eulenspiegel-Verlag, 2018)

Sonnabend, 2. Juni 2018
12 bis 14 Uhr in der Geschäftsstelle DIE LINKE Neukölln

Feindbild Islam und institutioneller Rassismus

  • mit der Sozialarbeiterin Lydia Nofal
    von der Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie e.V.

Wir wollen über das Feindbild Islam sprechen. Dieses wird zwar von den Rechten propagiert. Es strahlt aber bis in die „gesellschaftliche Mitte“ aus und wird übernommen. Dabei erfahren nicht-weiße Menschen viele Formen von Diskriminierung bei der Suche von Arbeit, von Wohnung oder bei der Teilhabe am öffentlichen Leben. Was macht diese Diskriminierungen aus und was wir dagegen tun können.


13 bis 15 Uhr im Gemeinschaftshaus in der Gropiusstadt

Gegen rechten Terror in Neukölln und überall!

Eine Veranstaltung der Fraktion DIE LINKE in der BVV-Neukölln

  • mit Ferat Kocak und 
  • der Gruppe Aufstehen gegen Rassismus (angefragt).

Wir wollen eine kurze Chronik der rechten Anschläge geben. Zwar sind die Zwischenfälle jüngst häufiger geworden, doch die Szene ist bereits seit vielen Jahren aktiv. Wir sprechen mit den Betroffenen und mit Initiativen, die sich gegen den rechten Terror einsetzen. Wir wollen auch Erklärungen suchen, warum die Polizei keine Ermittlungserfolge vorweisen kann.


14 bis 16 Uhr in der Geschäftsstelle DIE LINKE Neukölln

Was macht die AfD und wie können wir gegen die AfD aktiv werden?

  • mit Fritz Burschel von der Rosa Luxemburg Stiftung

Wir wollen das Handeln der AfD in den Parlamenten und ihr Einwirken auf außerparlamentarische Organisation (PEGIDA, Identitäre, Betriebsräte) in Berlin und darüber hinaus besser kennenlernen. Wir wollen aber auch über die unterschiedlichen Strategien gegen Rechtsradikale sprechen. Haben Feinde der Meinungsfreiheit selber Meinungsfreiheit verdient?


16 bis 18 Uhr in der Geschäftsstelle DIE LINKE Neukölln

Rechte kämpfen für Frauenrechte?

  • mit dem Bündnis für Sexuelle Selbstbestimmung

Konservative Organisationen wie die „Lebensschützer“ kämpfen gegen das Recht auf Abtreibung. Nazis und Rassisten mobilisieren für „Frauenschutz“ gegen die vermeintliche Islamisierung und „gegen Vergewaltigung deutscher Frauen durch Ausländer“. Dabei sind die Frauenrechte weiterhin noch nicht vollends durchgesetzt. Wir wollen über die Kampagne zur Abschaffung des §218a aus dem Strafgesetzbuch sprechen. Dieser 1933 (!) eingeführte Paragraph unterbindet die neutrale Information für Schwangerschaftsabbrüche durch Ärztinnen.


Sonntag, 3. Juni 2018
13 bis 15 Uhr in der Geschäftsstelle DIE LINKE Neukölln

Wie sozial ist die AfD wirklich?

  • Buchvorstellung „Die AfD und die soziale Frage“ (Unrast-Verlag, 2017)

Die AfD bewegt sich zwischen Marktradikalismus und „völkischem Antikapitalismus“. AfD-Gegnerinnen führen kontroverse Debatten darüber, wie der Rechtspartei zu begegnen sei. Während einige darauf setzen, die AfD als unsozial zu brandmarken und über ihre neoliberale Programmatik aufzuklären, verweisen andere auf die teils antikapitalistische Rhetorik führender Parteifunktionäre und warnen vor der gefährlichen Kombination aus rassistischer Hetze und sozialer Demagogie. Darüber wollen wir diskutieren.


20 bis 21.30 Uhr in der Geschäftsstelle DIE LINKE Neukölln

Filmabend: Crash (USA, 2004, OmU)

L.A. Crash (Originaltitel: Crash) ist ein US-amerikanisches Oscar-prämiertes Drama aus dem Jahr 2004. Es geht um Rassen- und Klassendiskriminierung, um parallele Leben in Los Angeles und eine Geschichte, die diese Lebensläufe plötzlich verbindet. Der Film dauert 85 Minuten und wir wollen ihn in Originalsprache mit deutschen Untertiteln schauen.


Adressen:

Geschäftsstelle DIE LINKE Neukölln,
Wipperstraße 6, 12055 Berlin
(Nähe S-und U-Bahnhof Neukölln)

Gemeinschaftshaus Gropiusstadt,
Bat-Yam-Platz 1, 12353 Berlin
(U7 Lipschitzallee)

Ein Programmzettel kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Hier findet ihr weitere Informationen zum Festival Offenes Neukölln.