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19. Juni 2018 Neukölln

Der israelisch-palästinensische Konflikt in der Ära Trump – wie weiter für die Linke?

Protest in Ramallah, Dezember, 2017. Foto: Activestills

DIE LINKE Neukölln lädt ein zur Diskussionsveranstaltung

 

 

 

 

 

mit Tsafrir Cohen, Leiter des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv,
am Dienstag, 19. Juni 2018,
um 19 Uhr
im Studio des Heimathafen,
Karl-Marx-Straße 141,
12043 Berlin
(U-Bhf. Karl-Marx-Straße).

Während der Feiern anlässlich der Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem haben israelische Scharfschützen über 100 friedliche Demonstranten in Gaza erschossen. Kein internationaler Gast verlor auch nur ein Wort über die Toten. Die politischen Positionen der radikalen israelischen Rechten sind mit der Person von Donald Trump ins Weiße Haus eingezogen. Die US-Regierung zementiert die israelische Besatzung Ostjerusalems ebenso wie der Westbank insgesamt und droht damit, den Friedensprozess in der Region und damit die Hoffnung auf Frieden und Gerechtigkeit endgültig zu beerdigen.

Zum 70. Jahrestag der Staatsgründung Israels und gleichzeitig zum 70. Jahrestag der Vertreibung und Flucht von hunderttausenden Palästinensern im Jahr 1948, der die Palästinenserinnen und Palästinenser als „Nakba“ (Katastrophe) gedenken, wollen wir eine Diskussionsveranstaltung durchführen, die den Fragen nach Gerechtigkeit und Frieden heute nachgeht. Die LINKE.Neukölln hat Tsafrir Cohen eingeladen. Er ist Leiter des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv und spricht mit uns über mögliche Wege zu einem gerechten Frieden zwischen jüdischen Israelis und Palästinensern. Welche Kräfte sind dafür nötig? Welche Rolle spielt der palästinensische Widerstand, was sind die Aufgaben für die israelische und die palästinensische Linke und welche Verantwortung trägt eine internationalistische und solidarische Linke im größten Mitgliedsstaat der EU Deutschland?

Der Einladungsflyer kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.