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3. September 2017 Neukölln

Foxhole-Hostel in der Weserstraße endlich schließen!

Jetzt ist es amtlich: Das Berliner Oberverwaltungsgericht bestätigte die Nutzungsuntersagung, die das Bezirksamt Neukölln im April gegen das Fantastic-Foxhole-Hostel in der Weserstraße ausgesprochen hatte.

Für die Anwohnerinnen und Anwohner ist dies ein hart erkämpfter Erfolg: Seit Monaten wehrt sich die Nachbarschaftsinitiative Weserkiez gegen den illegalen Beherbergungsbetrieb und den Ausverkauf ihres Kiezes.

Ohne ihr Engagement und die Solidarität vieler Mitstreiterinnen und Mitstreiter gegen eine weitere Kommerzialisierung und Verdrängung wäre es nicht zu dem Verbot gekommen. Doch trotz Verbot und Urteil vermietet der Betreiber seine Betten munter weiter.

„Jetzt ist der Neuköllner Baustadtrat Jochen Biedermann von den Grünen in der Pflicht, für die Anwohnerinnen und Anwohner tätig zu werden, den widerrechtlichen Hostelbetrieb zu beenden und das umstrittene Hostel dauerhaft zu schließen“, forderte Thomas Licher, Fraktionsvorsitzender der LINKEN in der BVV und stellvertretender Sprecher der Neuköllner LINKEN.

DIE LINKE Neukölln und die Fraktion DIE LINKE in der BVV Neukölln setzen sich seit längerem für die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner im Reuterkiez ein und streiten gegen steigende Mieten und Verdrängung. Das gilt auch besonders für die Nachbarschaft des illegalen Hotels in der Weserstraße.

(Pressemitteilung: 3. September 2017)

Lesen Sie hier die Pressemitteilung der Nachbarschaftinitiative Weserkiez.