Tempelhofer Feld für alle / Kritik an Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer (SPD)
DIE LINKE.Neukölln unterstützt die politischen Ziele des Aktionstages am 20. Juni rund um das Tempelhofer Feld. Wir wollen, dass das Tempelhofer Feld dem Gemeinwohl dient, erklärt der Sprecher des Neuköllner Bezirksverbandes, Ruben Lehnert, und zeigt Verständnis dafür, dass in der Bevölkerung der Unmut wächst. Ein halbes Jahr nach dem Ende des Flugbetriebs in Tempelhof ist das ehemalige Flugfeld noch immer für die Bevölkerung gesperrt.
Scharf kritisiert er die Senatorin für Stadtentwicklung, Frau Junge-Reyer (SPD). Statt durch die Welt zu jetten und das Gelände auf Immobilienmessen Hedge-Fonds anzubieten, solle sie endlich die Ängste der Anwohnerinnen und Anwohner vor steigenden Mieten ernst nehmen sowie ihre Vorschläge für die Nachnutzung des Flugfeldes suchen und berücksichtigen, forderte er. Lehnert wörtlich: „Frau Junge-Reyer macht einen miserablen Job.“
DIE LINKE.Neukölln hat sich gegen eine Bebauung des Neuköllner Bereichs westlich der Oderstraße ausgesprochen und will stattdessen eine naturgr?ne Erholungsfläche mit ausreichendem Platz für Freizeitsport, Hundeauslauf, Grillplätzen und Kunstaktionen errichten. Ihr Augenmerk gilt der Entwicklung der Mieten (Milieuschutz), damit bisherige Anwohnerinnen und Anwohner nicht durch hohe Mieten aus dem Kiez gedrängt werden.
Mitglieder der Neuköllner LINKEN werden am Samstag, 20 Juni 2009, ab 11 Uhr das Straßenfest in der Lichtenraderstraße und den Markt der Möglichkeiten am Herrfurthplatz nutzen, um mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und für ihre Ziele zu werden.