DIE LINKE. Neukölln


29. April 2013 Neukölln

Zwangsräumung bei Stadt und Land findet am 29. April nicht statt

Die von der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land für den 29. April geplante Zwangsräumung einer Mieterin mitsamt ihrer Tochter in der Hermannstraße 208 wird zu diesem Termin nicht stattfinden. Das bestätigte das Wohnungsunternehmen am 22. April gegenüber Pressevertretern.

Ob es sich bei der Absage des Zwangsräumungstermins nur um eine Verschiebung handelt oder ob sich das Wohnungsunternehmen mit der Mieterin geeinigt hat, ist zunächst noch unklar.

Bereits am 11. April fand vor dem Büro von der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land in der Hermannstraße eine Demo gegen die geplante Zwangsräumung von Zeinab A. und ihrer Tochter statt. Das Bündnis gegen Zwangsräumungen wollte zeitgleich ein klärendes Gespräch mit Stadt und Land führen. Dies war jedoch nicht möglich, da ausgerechnet an diesem Tag das Büro „aus technischen Gründen“ ab 15 Uhr geschlossen war. Deshalb hatte das Bündnis gegen Zwangsräumungen aufgerufen, am Montag, den 29. April 2013, um 7 Uhr zur Hermannstraße 208 zu kommen, um gegen die Zwangsräumung zu protestieren.

Sowohl die Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land als auch das Jobcenter Neukölln waren für die geplante Zwangsräumung verantwortlich.

Quelle: http://www.die-linke-neukoelln.de/nc/politik/news/detail/artikel/zwangsraeumung-bei-stadt-und-land-geplant/