DIE LINKE. Neukölln


18. Januar 2013 Neukölln

Willkommen in den neuen Räumen der LINKEN in Neukölln

Zum Jahreswechsel hat DIE LINKE.Neukölln neue Räume bezogen. Sie befinden sich in der Wipperstraße 6, nahe dem S- und U-Bahnhof Neukölln.

Der Bezirksvorstand Neukölln lädt herzlich ein zur Eröffnung der Geschäftsstelle am Freitag, dem 18. Januar 2013, ab 18 Uhr. Mit Ausstellungseröffnung, Autorinnenlesung und dem Musiker, Poet und Sänger Tom Duerner.

Fotoausstellung: Das rote Neukölln – Kämpfe und Reformen 1918-1933

Mit seinen sozialen Reformen im Bildungsbereich, in der Gesundheits- und Wohnungspolitik wurde Neukölln in den 1920er Jahren berühmt. Ermöglicht wurde die linke Reformpolitik durch eine Mehrheit der Arbeiterparteien SPD und KPD, die in Neukölln zusammenarbeiteten statt sich gegenseitig zu bekämpfen. Die Fotoausstellung ist ein Projekt der Neuköllner Galerie Olga Benario.

Die Neuköllner Autorin Juliane Beer wird aus ihrem neuen Buch „Berlin, 2012“ lesen.

Berlin, einst Heimatplanet für Künstler und Quertreiber aller Couleur, hat sich in einen Spielplatz für Immobilienspekulanten und Kleinanleger verwandelt. Aber wo sollen diejenigen hin, die nur in Berlin und nirgendwo sonst auf der Welt überleben können? Durch Juliane Beers Buch lernen wir Sam, Marlon, Frau Sift und Gerd kennen. Sie wohnen im gentrifizierten Neukölln. Sam ist Künstlerin, Mitte 40, lebt von Gelegenheitsjobs, Harz IV und vier bis fünf verkauften Werken im Jahr. Aus ihrer Wohnung, die im Halbjahrestakt weiterveräußert wird, soll sie ausziehen, ihr Vertrag ist alt, die Miete zu niedrig, aber noch steht sie unter dem Schutz von Mietgesetzen. Ihr Jugendfreund Marlon hat 25 Jahre seines Lebens als Barkeeper hinter Berlins Szene-Tresen verbracht, das machte Spaß und reichte Marlon. Aber was kommt nun? Sams Nachbarin Frau Stift ist großzügig und tolerant, gnadenlos positiv eingestellt zudem. Sie lebt als Dolmetscherin in einem zeitgemäß prekärem Arbeitsverhältnis. Und Gerd? Er ist einer der letzten noch nicht aus Neukölln vertriebenen Wohnungslosen. Ihm wird streckenweise übel mitgespielt, trotzdem ist er der gute Geist der Geschichte.

Der Einladungsflyer kann hier als pdf-Datei gelsen und herunter geladen werden.

Quelle: http://www.die-linke-neukoelln.de/nc/politik/news/detail/artikel/willkommen-in-den-neuen-raeumen-der-linken-in-neukoelln/