DIE LINKE. Neukölln


30. Juli 2011 Neukölln

Wahlkampfauftakt der Neuköllner LINKEN

Mit Optimismus in den Wahlkampf für DIE LINKE

Gemeinsam diskutieren und planen, gemeinsam handeln. "Frühstücksrunde" am Aktionstag.

Austausch der Erlebnisse und Erfahrungen der Aktionen zum Wahlkampfstart. Fotos: KDH

Mit Optimismus und gutem Teamwork startete der Neuköllner Bezirksverband DIE LINKE am 30. Juli in die aktive Wahlkampfphase zum Abgeordnetenhaus und zur Bezirksverordnetenversammlung Neukölln.

Der Deutsche Wetterdienst hatte für den gesamten Sonnabend eine Unwetterwarnung „vor ergiebigem Dauerregen“ der zweithöchsten Stufe „rot“ ausgegeben. Kommentierte eine Neuköllnerin: „Rot ist doch unsere Farbe.“ Bei einem gemeinsamen Frühstück wurde die Planung für den Aktionstag den äußeren Umständen angepasst. Bis ins Detail wurden die Plakatierpläne für die Wahlkampfplakate besprochen und die Vorbereitungen getroffen, im Bezirk vielfältig, bunt und sichtbar Präsenz im öffentlichen Raum zu zeigen.

Aber dabei blieb es nicht. Eine Gruppe machte sich auf den Weg zur S-Bahn, um auf den Neuköllner Strecken mit den Fahrgästen zu sprechen und für die Unterstützung des Volksbegehrens zur Rettung der Berliner S-Bahn zu werben. Erfolgreich, wie die vielen Unterschriften auf den Listen des Volksbegehrens zeigen.

Mehrere Genossinnen und Genossen zogen in die „weiße Siedlung“ an der Sonnenallee gegenüber dem ehemaligen Jobcenter. In diesem Wohngebiet leben Menschen, die zu mehr als 40 Prozent von Hartz IV betroffen sind. Es entwickelten sich lebhafte Gespräche über die Notwendigkeit, die prekäre Lage dieser Familien zu überwinden. Dafür trage „die Politik“ Verantwortung, denn Hartz IV sei Armut durch Gesetz, wurden den Genossinnen und Genossen entgegen gehalten. Informiert wurde über die konkreten Forderungen der LINKEN, Alternativen zu Hartz IV, vor allem aber darüber, dass es mit der LINKEN möglich ist, sich für die eigenen Interessen einzusetzen.

Eine weitere Gruppe besuchte Cafés in der Sonnenallee. Hier fanden die mitgebrachten Plakate der LINKEN „Wir alle sind Berlin!“ große Zustimmung, ebenso die fremdsprachlichen Versionen des Wahlprogramms. Arabische Neuköllnerinnen und Neuköllner begrüßten die in ihre Muttersprache übersetzten Forderungen der LINKEN als ein Zeichen dafür, dass DIE LINKE sie mit ihrer Sprache und Kultur akzeptiert: „Wir alle sind Neukölln!“ Das mehrsprachige Plakat mit der Forderung „Gleiche Rechte für alle“ wurde an prominenten Plätzen in mehreren Cafés und Läden gut sichtbar ausgehängt.

Diese Erlebnisse und Erfahrungen standen nach Rückkehr in die Geschäftsstelle am Richardplatz im Mittelpunkt der Gespräche. „Es war wichtig für mich zu hören,“ sagte ein Genosse, „was viele Menschen in unserem Bezirk bewegt und welche Erwartungen sie an unsere Partei haben. Wir wurden freundlich aufgenommen, aber noch haben wir die meisten nicht von unseren politischen Zielen überzeugt. Wir müssen die Zeit bis zu den Wahlen nutzen und auch danach. Wir dürfen sie nicht enttäuschen.“

Quelle: http://www.die-linke-neukoelln.de/nc/politik/news/detail/artikel/wahlkampfauftakt-der-neukoellner-linken/