DIE LINKE. Neukölln


20. April 2017 Neukölln

Nein zum Streikverbot bei der Vivantes Service Gesellschaft!

Solidarität mit den Töchtern – wir unterstützen den Streik bei der Vivantes Service Gesellschaft! Nein zum Streikverbot!

 

 

Der Bezirksvorstand DIE LINKE. Neukölln hat sich am 20. April 2017 mit dem Streik bei der Vivantes Service Gesellschaft solidarisiert. In einer Erklärung heißt es:

Knapp 300 Beschäftigte der Vivantes Service Gesellschaft (VSG) befinden sich weiterhin im tariflosen Zustand. Obwohl sich Vivantes zu 100 Prozent im Besitz des Landes befindet und es aus dem Senat Absichtserklärungen für die Angleichung der Löhne gibt, wird dort mit ausgegründeten Tochterfirmen weiterhin Lohndumping betrieben.

Wir stellen uns an die Seite der betroffenen Kolleginnen und Kollegen und solidarisieren uns mit ihrem Kampf für gerechte Löhne und für die Rekommunalisierung der VSG.

Weil in einem Flugblatt Letzteres als Forderung erhoben wurde, untersagte ihnen ein Arbeitsgericht einen Streik, da er einen Eingriff in die unternehmerische Freiheit darstellen würde. Unserer Meinung nach muss eine Gewerkschaft auch gesellschaftlich relevante Fragen in ihrem öffentlichen Material aufwerfen können, auch wenn es sich dabei nicht um die eigentlichen Streikziele handelt. Einen Streik aufgrund dessen zu untersagen, halten wir für einen gefährlichen Eingriff in das Streikrecht. Er muss zurückgeschlagen werden, in dem die Arbeitskampfmaßnahmen für einen Tarifvertrag fortgesetzt und ausgeweitet werden.

Quelle: http://www.die-linke-neukoelln.de/nc/politik/news/detail/artikel/nein-zum-streikverbot-bei-der-vivantes-service-gesellschaft/