DIE LINKE. Neukölln


12. November 2013 Neukölln

Asylsuchende willkommen! Fluchtursachen bekämpfen statt Flüchtlinge

In Neukölln leben derzeit 9 Asylbewerber. Nun soll der Bezirk ab Februar 2014 weitere 400 Flüchtlinge aufnehmen. Bei 315.652 Einwohnern sollte dies eigentlich keine große Herausforderung sein.

Doch in den vergangenen Jahren wurden die Plätze für Asylsuchende in ganz Deutschland sehenden Auges und kontinuierlich abgebaut. Weil der Berliner Senat zudem den Wohnungsmarkt Spekulanten überlassen hat statt für mehr bezahlbare Wohnungen zu sorgen, errichtet der Bezirk nun für ca. 400 Flüchtlinge eine Sammelunterkunft in der Späthstraße/ Ecke Haarlemer Straße in Britz. Dorthin sollen die Menschen abgedrängt und ghettoisiert werden statt sie in Mehrfamilienhäusern in unterzubringen.

DIE LINKE Neukölln informiert:

Das Informationsblatt kann hier als pdf-Datei (103 KB) heruntergeladen werden.

DIE LINKE

heißt Asylsuchende herzlich willkommen.

solidarisiert sich mit den Protesten von Flüchtlingen gegen die herrschende Asylpolitik. Das Asylbewerberleistungsgesetz muss abgeschafft werden.

setzt sich für breite Bündnisse ein, die Neonazis entschlossen entgegentreten und die Menschen in der Neuköllner Sammelunterkunft vor Nazi-Übergriffen schützen.

setzt sich dafür ein, dass das Sammellager für Asylsuchende in Neukölln so schnell wie möglich aufgelöst wird und die Flüchtlinge menschenwürdig in Wohnungen in Mehrfamilienhäusern untergebracht werden.

✓ kämpft für eine Politik, die Fluchtursachen bekämpft, nicht Flüchtlinge und in der die Bedürfnisse der Menschen zählen, nicht die Profite der Konzerne. Gegen Rüstungsexporte und Militäreinsätze der Bundeswehr. Für bezahlbare Mieten und Wohnungen für alle.

Quelle: http://www.die-linke-neukoelln.de/nc/politik/news/detail/artikel/asylsuchende-willkommen-fluchtursachen-bekaempfen-statt-fluechtlinge/