Zurück zur Startseite
1. März 2017 Neukölln

Podiumsdiskussion zum Gedenkort für Burak Bektaş

Die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş lädt in Kooperation mit dem Museum Neukölln ein zur Podiumsdiskussion

am Mittwoch, 1. März 2017,
um 19 Uhr
im Foyer Kulturstall Britz,
Gutshof Britz in Alt-Britz 81.

 

 

 

Gedenken ohne Gewissheit?!

Bis heute ist der Mord an Burak Bektaş am 5. April 2012 nicht aufgeklärt. Nur wenige Monate nach dem Auffliegen des NSU-Komplexes schoss ein unbekannter, nach Zeugenaussagen weißer Mann in der Rudower Straße in Neukölln auf eine Gruppe von fünf Jugendlichen. Zwei der Jugendlichen überlebten schwer verletzt, Burak Bektaş starb. Auf Wunsch der Angehörigen soll nun mit Hilfe eines breiten Unterstützerkreises ein Gedenkort entstehen.

Wie kann man so ein Gedenken begründen, wo doch nichts gewiss ist? Wie bettet sich solch ein Gedenken in eine Gesellschaft ein, in der eine rechtsterroristische Mordserie so lange unentdeckt bleiben konnte? Und wie muss ein Gedenken aussehen, das keinen Schlussstrich zieht, sondern die Erinnerung wachhält, Bewusstsein schafft und aufrüttelt?

Darüber diskutieren:

  • Ulli Jentsch, apabiz e.V.,
  • Jan-Christopher Rämer, Bezirksstadtrat für Kultur in Neukölln,
  • Ibrahim Arslan, Freundeskreis im Gedenken an den rassistischen Brandanschlag von Mölln 1992 Überlebender des Anschlags,
  • und die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş.
  • Moderation: Udo Gößwald, Leiter des Museum Neukölln.