Zurück zur Startseite
29. Juni 2017 Neukölln

Die Häuser denen, die sie brauchen!

DIE LINKE. Neukölln verurteilt den brutalen Polizeieinsatz, der den Kiezladen Friedel54 gegen den breiten Widerstand von hunderten Anwohner*innen und Sympathisant*innen zwangsgeräumt hat.

DIE LINKE. Neukölln sieht die Verantwortung für diesen geplanten Polizeieinsatz zugunsten der Profitinteressen einer Luxemburger Briefkastenfirma beim Innensenator Geisel und der Polizeiführung der Polizei Berlin. Die Räumung hat symbolischen Charakter. Es wurde ein Exempel statuiert, um den Widerstand von Mieterinnen und Mietern in ganz Berlin einzuschüchtern. Der Kiezladen Friedel54 besteht seit 13 Jahren und leistet einen wichtigen sozialen Beitrag.

DIE LINKE. Neukölln steht weiterhin an der Seite der Mieterinnen und Mieter und wird Widerstand gegen Zwangsräumungen, Verdrängung und Mietererhöhungen unterstützen. Viele DIE LINKE-Mitglieder waren beim Widerstand in der Friedel dabei. DIE LINKE ist angetreten, die Wohnungspolitik in Berlin fundamental zu ändern. Ändert die SPD ihre Wohnungspolitik nicht, ergibt die Koalition keinen Sinn.

Wir fordern die Rückgabe des Kiezladens und den Rückkauf der Friedelstr. 54 durch den Senat analog zur Rigaer Straße.

Beschluss des Bezirksvorstandes DIE LINKE. Neukölln vom 29. Juni 2017 zur gewaltsamen Räumung des Kiezladen Friedel54.