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8. Juni 2017 Neukölln

„Kein Podium für Nazis und Rassisten!“

Die Neuköllner AfD organisiert am Donnerstag, 8. Juni 2017, ab 19 Uhr eine Veranstaltung im Rathaus Neukölln zu „Drogenpolitik und Kriminalität“. Angekündigt hat sich auch der Neuköllner Direktkandidat der AfD für die Bundestagswahl Andreas Wild.

 

 

 

 

Kundgebung
vor dem Rathaus Neukölln
am Donnerstag, 8. Juni 2017,
ab 18 Uhr.

Im Aufruf des Bündnis Neukölln heißt es:

Wir finden es unerträglich, dass Andreas Wild und die AfD in den Räumlichkeiten des Bezirks ein Podium für ihre rassistische Hetze bekommen. Deswegen organisiert das Bündnis Neukölln eine Kundgebung vor dem Rathaus.

Wild ist ein führender Vertreter des neofaschistischen Flügels der AfD um den AfD-Rechtsaußen Bernd Höcke. Mehrfach sprach Wild bei Pegida-Aufmärschen. Gegenüber dem rbb drohte er: „In Neukölln halte ich gewalttätige Auseinandersetzungen für möglich. Die Leute, die zu Deutschland gehören, und diejenigen, die nicht zu Deutschland gehören, werden sich in die Wolle kriegen.“

Die AfD schürt Hass und Angst, sie vergiftet das gesellschaftliche Klima und ermutigt rechte Gewalttäter. Die Partei versucht soziale Ängste in der Bevölkerung gegen Sündenböcke zu mobilisieren. Rassistische Übergriffe auf Geflüchtete, Muslime und Andersdenkende haben seit dem Erstarken der AfD massiv zugenommen.

Rassismus und Faschismus sind keine Meinungen, sondern Verbrechen! Zeigen wir gemeinsam: In Neukölln ist kein Platz für Nazis und rassistische Hetze.