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12. Januar 2017 Neukölln

Werner Gutsche – ein Neuköllner Linker

Werner Gutsche bei einem seiner antifaschistischen Stadtrundgänge durch Neukölln. (Foto: KDH)

„Da müsst ihr euch mal drum kümmern“ – Werner Gutsche (1923-2012) und Neukölln. Spuren, Erinnerungen, Anregungen. Buchvorstellung am Donnerstag, 12. Januar 2017, um 19.30 Uhr in der Galerie Olga Benario, Richardstraße 104 in 12043 Berlin.

 

 

 

 


„Die Leserinnen und Leser finden in diesem Band 33 beeindruckende Beiträge zu Widerstand, Verfolgung Haft, Haftanstalten und deren Insassen, zu Zwangsarbeit, den ersten Opfern des Naziterrors im Jahr 1933 und auch zu den weit über Berlin hinaus bekannt gewordenen „Neuköllner Schulreformen“. Ebenso das schwierige Gedenken in Neukölln am Beispiel von Werner Seelenbinder und zur lokalen Geschichtsarbeit, oftmals mit einem Bezug zu Werner Gutsche. Sicherlich hätte ihn der Aufsatz von Christian von Gélieu sehr interessiert, der erstmalig nach eingehenden Recherchen einen tieferen Einblick in die umstrittenen Richardstraßenprozesse vor und nach 1933 gewährt. In dem 1987 im SFB gezeigten Film über die Richardstraße schilderte Werner Gutsche seine Sicht auf die blutige Auseinandersetzung um die Arbeiterkneipe auf dem Gelände der Richardsburg.“

(Aus dem Vorwort von Hans Coppi, Vorsitzender der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten VVN-BdA)

Der Verlagsprospekt kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.