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18. Februar 2017 Neukölln

„Neukölln bleibt bunt – wider den rechten Terror“

Ein breites Bündnis von Gewerkschaften, Parteien und Initiativen ruft zur Solidaritätskundgebung
am 18. Februar 2017 in Rudow auf:

 

 

 

 

 

 

Rechter Brandanschlag im Rudower Frauenviertel

Diesmal nahm die Neuköllner rechte Szene Claudia und Christian von Gélieu ins Visier. Als stadtbekannte Demokratin engagiert sich Claudia von Gélieu seit Jahren gegen Intoleranz und Geschichtsvergessen. Vor allem in der Alltags- und Sozialgeschichte von Berliner Frauen hat sie eine umfangreiche Arbeit geleistet, für die sie 2001 mit dem Berliner Frauenpreis ausgezeichnet wurde.

Mit ihrem Mann gehört sie zum Leitungsteam der „Galerie Olga Benario“, die Vorträge und Ausstellungen zu sozialen und demokratischen Persönlichkeiten und Bewegungen in Vergangenheit und Gegenwart organisiert.

Mit dem Brandanschlag auf ihr Auto, das vollständig ausbrannte, wird deutlich, welcher Geist hinter den Tätern steht.

Wie beim dem Anschlag auf den Rudower Buchladen „Leporello“ soll hier demokratische Kultur zum Schweigen gebracht, zerstört werden.

Laut Polizei gab es in den ersten beiden Monaten dieses Jahres 20 Anschläge gegen Neuköllner*innen, die gegen die rechten Umtriebe in unserem Bezirk öffentlich aufgetreten sind.

Mit individuellem Terror will die rechte Szene Angst verbreiten und diese Menschen isolieren. Deshalb betreffen diese Angriffe nicht nur die unmittelbar Betroffenen. Sie richten sich gegen alle Demokraten.

Das wollen wir nicht hinnehmen.

Wir lassen uns nicht mundtot machen.

Solidarisieren wir uns mit Claudia und Christian von Gélieu und allen anderen Angegriffenen.

Zeigen wir, dass sie nicht alleine, sondern in unserer Mitte stehen.

„Neukölln bleibt bunt – wider den rechten Terror“

Kundgebung
am Sonnabend, 18. Februar 2017,
um 11 Uhr
vor der „Alten Dorfschule“,
Alt Rudow 60, 12355 Berlin
(U-Bhf. Rudow)

Ein Flyer mit dem gemeinsamen Aufruf kann hier heruntergeladen werden.