Zurück zur Startseite
14. September 2016 Neukölln

Keine Drogen sind auch keine Lösung

Diskussion über ein grundsätzliches Umdenken in der Drogenpolitik mit Frank Tempel, drogenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, am Mittwoch, 14. September, um 19 Uhr, im „Hotel Rixdorf“, Böhmische Straße 46, 12055 Berlin.

---

Aufklärungskampagnen zur Drogen-Abstinenz sind gescheitert. Dass Zigaretten und Alkohol schädlich sind, ist bekannt. Dennoch wird geraucht und getrunken. Kriminalisierung von Menschen, die verbotene Drogen konsumieren, verringert nicht die gesundheitlichen und gesellschaftlichen Schäden. Der Schwarzmarkt boomt, der Drogenhandel an öffentlichen Plätzen nimmt zu.

Null-Toleranz-Zonen wie im Görlitzer Park sind nutzlose Symbolpolitik und gehören abgeschafft. DIE LINKE fordert ein grundsätzliches Umdenken in der Drogenpolitik. Wie diese aussehen sollte, darüber sprechen wir mit Frank Tempel, früher Polizist und heute drogenpolitischer Sprecher der LINKEN im Bundestag. Er sagt: „Cannabis gehört zu Deutschland. Erst durch einen regulierten Zugang kann die Politik klare Vorgaben geben zu Inhaltsstoffen und Qualitätsstandards.“

Moderation: Ulrike Juda, LAG Drogenpolitik DIE LINKE. Berlin