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14. Juli 2016 Neukölln

Kopftuchverbot abschaffen! Gemeinsam für Vielfalt und Gleichberechtigung

Foto: makunin/CC0 Public Domain

Die Fraktion DIE LINKE in der Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung lädt ein zur Diskussionsveranstaltung

 

am Donnerstag, 14. Juli 2016, von 19 bis 21 Uhr
im Rathaus Neukölln,
Karl-Marx-Straße 83-85.

 

  • Mit Betül Ulusoy (Juristin & Bloggerin),
  • Biplab Basu (ReachOut)
  • und Irmgard Wurdack (Direktkandidatin der LINKEN für das Abgeordnetenhaus)

Im Frühjahr 2015 erklärte das Bundesverfassungsgericht ein pauschales Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst endlich für verfassungswidrig. Der damalige Bürgermeister Neuköllns, Heinz Buschkowsky (SPD), behauptete, das Urteil würde zu einer voranschreitenden „Landnahme durch fundamentalistische Überreligiösität“ führen. Auch seine Amtsnachfolgerin, Franziska Giffey (SPD), glaubt, kopftuchtragende Lehrerinnen würden „ethnischen“ Konflikten in der Schule nicht angemessen begegnen können.

In Neukölln stehen diese Aussagen für eine Bezirkspolitik, die an der Lebenswirklichkeit vieler Menschen vorbeigeht. Anstatt Vielfalt und Toleranz zu fördern, behindert das Neuköllner Bezirksamt kopftuchtragende Muslimas in der Ausübung ihrer Berufe. Der Juristin Betül Ulusoy etwa wurde trotz vorheriger Zusage ein Referendariat im Neuköllner Bezirksamt verweigert – nur weil sie das Tuch trägt.

Gemeinsam wollen wir die Auswirkungen des Kopftuchverbots vor dem Hintergrund von zunehmender Islamfeindlichkeit und antimuslimischem Rassismus diskutieren. Dazu sind Sie herzlich eingeladen!

 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.