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24. November 2015 Neukölln

Systemwandel statt Klimawandel!

Seit über 25 Jahren gehen Politiker und Lobbyisten von Gipfel zu Gipfel um über Emissionsminderung zu verhandeln. Doch bisher ist dabei nichts als ein Affentheater herausgekommen. Sogar die weitest gehenden Vorschläge reichen bei weitem nicht aus, um das Klima zu retten. Und nach dem Scheitern des Kyoto-Protokolls scheint jetzt eine Einigung in Paris auf selbst kleine Emissionsminderungen ausgeschlossen. 

Doch jedes Jahr werden immer mehr Treibhausgase ausgestoßen. Viele Klimaforscherinnen und Forscher schätzen, dass die heutigen Ausstöße jetzt schon ausreichen, um das Klima über die entscheidende Grenze von zwei Grad Erderwärmung zu kippen. Der Weltklimarat gibt an, dieser Punkt sei in etwa 20 Jahren erreicht. Wirtschaft und Politik steuern also offenen Auges auf eine Katastrophe zu.

Ernsthafter Klimaschutz erfordert, dass die Wirtschaft in wenigen Jahrzehnten grundlegend umgebaut wird. Das heißt an die Interessen und Macht der Banken und Konzerne zu gehen, denn Abertausende von Milliarden an Investitionen in Industrie, Logistik und Landwirtschaft sind von fossilen Rohstoffen und ständigem Wachstum abhängig.

Mit Kate Cahoon (GenderCC - Women für Climate Justice e.V.), Freek Blauwhof (DIE LINKE. Neukölln) und allen Interessierten wollen wir gemeinsam über folgende Fragen diskutieren:

  • Ist das Klima überhaupt noch zu retten?

  • Warum ist der Kapitalismus dazu nicht in der Lage?

  • Wie könnte ein wirklich nachhaltiges Wirtschaftsmodell aussehen?

  • Demonstrieren: Global Climate March, 29. November, 12:00, HBF

am 24. November 2015, um 19 Uhr
Geschäftsstelle der LINKEN. Neukölln
Wipperstraße 6, 12055 Berlin

Interessierte sind herzlich willkommen!

Einen Einladungsflyer gibt es hier als pdf zum herunterladen.