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15. Juli 2015 Neukölln

Was tun gegen Homophobie von rechten Kräften wie der AfD?

DIE LINKE. Neukölln lädt zu einer Diskussionsveranstaltung ein, um herauszuarbeiten, warum es Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Trans*geschlechtlichen nach wie vor gibt und wer von dieser Diskriminierung profitiert.

 

 

 

 

Mittwoch, 15. Juli 2015,
um 19 Uhr
DIE LINKE. Neukölln,
Wipperstraße 6, 12055 Berlin.

ReferentInnen:

  • Rechtsanwältin Barbara Wessel (Schwerpunkte: Diskriminierung
    von LGBTI* , Familienrecht gleichgeschlechtlicher Paare)
  • Silke Stöckle, LINKE. Neukölln

Nach Irland haben nun auch die USA die Homo-Ehe legalisiert. Doch in Deutschland weigert sich das christlich konservative Lager trotz entgegengesetzter Meinung in der Bevölkerung vehement, Homosexuellen gleiche Rechte einzuräumen. Im Gegenteil erleben wir homophobe Hetze bei der Partei Alternative für Deutschland, die bei ihrem letzten Bundesparteitag mit Frauke Petry, Beatrix von Storch und Alexander Gauland ein explizit homophobes Trio in die Spitze wählte. In der Praxis paktiert die AfD mit rechten und christlich fundamentalistischen Kräften und organisiert die Straßenbewegung, die versucht unter den Decknamen „Demo für alle“ oder „Besorgte Eltern“ gegen Homo- und Transsexualität in Bildungsplänen eine Anhängerschaft zu sammeln und deutschlandweit zu demonstrieren – so auch am 18.7. in Berlin.

Die Angriffe auf sexuelle Vielfalt lassen sich in Krisenzeiten europaweit beobachten: bereits 2013 haben in Frankreich Hunderttausend mobilisiert vom rechten Front National gegen die Homo-Ehe protestiert und erst im Juni 2015 konnte eine Mischung rechter und katholisch fundamentalistischer Gruppen 300.000 Menschen gegen die Homo-Ehe in Italien auf die Straße bringen.

In der Veranstaltung wollen wir herausarbeiten, warum es Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Trans*geschlechtlichen nach wie vor gibt und wer von dieser Diskriminierung profitiert. Außerdem wollen wir erfahren, wie wir am 18.7. konkret in Berlin dagegen Stellung beziehen können und uns an den Protesten gegen die Besorgten-Eltern beteiligen können.