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15. Januar 2015 Neukölln

Erich Mühsam. Dichter – Anarchist – Kriegsgegner – Antifaschist

Erich Mühsam. (Foto: Bundesarchiv)

Vom 15. Januar bis zum 26. Februar zeigt die Neuköllner Galerie Olga Benario die Ausstellung „Erich Mühsam. Dichter – Anarchist – Kriegsgegner – Antifaschist“. In wöchentlichen Begleitveranstaltungen geht es um Erich Mühsam, um Britz und Neukölln, zu seiner Zeit und heute.

Dokumente, künstlerische Darstellungen, Fotos, Bücher und Texte geben Auskunft darüber, wofür Erich Mühsam lebte und kämpfte. 1933 wurde er in der Hufeisensiedlung in Berlin-Neukölln verhaftet, 1934 im KZ Oranienburg ermordet. Warum sein Schicksal und sein Werk bis heute bewegen, dem gehen die Ausstellung und die Veranstaltungen nach.
Gestaltet hat die Ausstellung Hans Hübner, Mitherausgeber des Buches „Grüß Gott! Da bin ich wieder! – Karl Marx in der Karikatur“.

 

Galerie Olga Benario,
Richardstraße
104,
12043 Berlin-Neukölln
Öffnungszeiten: bei den Veranstaltungen und auf Anfrage
Verkehrsverbindung: U 7: Karl-Marx-Straße
(Ausgang „Kienitzer Straße“ und durch die Passage)


Veranstaltungen

Donnerstag, 15. Januar, 19.30 Uhr:
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG mit Hans Hübner und Angela Friedrich: „Menschen lasst die Toten ruhen und erfüllt ihr Hoffen.“ Erich Mühsam 1878-1934 – eine literarische Veranstaltung

Donnerstag, 22. Januar, 19.30 Uhr:
„...und ringsum wird die Welt erblühn von lauter Hakenkreuzen“. Der Aufstieg der NSDAP in Britz 1925-1933. Vortrag von Bernd Kessinger, Autor des Buches „Die Nationalsozialisten in Berlin-Neukölln 1925-1933“

Donnerstag, 29. Januar, 19.30 Uhr:
„Bleib mutig, stark, gesund und froh, – dann bleib ich's nämlich ebenso.“ (Erich Mühsam 1931). Drei Jahre Britzer AnwohnerInneninitiative „Hufeisern gegen rechts“, vorgestellt von Jürgen Schulte

Donnerstag, 5. Februar, 19.30 Uhr:
„An den Kerkertoren, vor den Käfiggittern unserer Gefangenen hat der Bruderzwist zu schweigen“ – Erich Mühsam und die Rote Hilfe. Vortrag von Nikolaus Brauns, Vorsitzender des Hans-Litten-Archivs der Roten Hilfe. Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Hans-Litten-Archiv e. V.

Donnerstag, 12. Februar, 19.30 Uhr:
„Doch die Revoluzzer lachten ...“ – Das Ehepaar Mühsam und ihre Freunde in der Neuköllner Hufeisensiedlung 1927-1933, Vortrag von Claudia v. Gélieu / Frauentouren

Donnerstag, 19. Februar, 19.30 Uhr:
„Erst das Essen, dann die Miete!“ Protest und Selbsthilfe in Berliner Mietskasernen während der Großen Depression 1931 bis 1933. Vortrag von Simon Lengemann, Historiker und Amerikanist.

Donnerstag, 26. Februar, 19.30 Uhr:
„Sich fügen heißt lügen“. Zum Gedenken an Erich Mühsam. Isabel Neuenfeldt (Stimme/Akkordeon) Susanne Misere und Peter Bäß (Lesung)

Der Programmzettel kann hier heruntergeladen werden.

Weitere Informationen: www.galerie-olga-benario.de, Telefon: 680 59 387 oder 626 16 51