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14. Februar 2015 Neukölln

NOlympia in Neukölln

Foto: Uwe Hiksch

Am 21. März wird der Deutsch Olympische Sportbund (DOSB) eine Entscheidung treffen, welche Stadt (Berlin oder Hamburg) in das Rennen geschickt werden soll für die Austragung der Olympischen Spiele/Paralympics im Jahr 2024/ 2028. Daher führt der Berliner Senat jetzt eine massive Kampagne, um die Stimmung in der Stadt umzudrehen.

DIE LINKE.Neukölln unterstützt politische Aktionen, um die Bevölkerung Berlins über die mit einer möglichen Bewerbung verbundenen Nachteile zu informieren und Einfluss auf die Entscheidung des DOSB zu nehmen.

Macht mit bei der Informationsaktion des NOlympia-Bündnisses

am Sonnabend, 14. Februar 2015,
von 11 bis 13 Uhr
in der Karl-Marx-Straße
vor dem Rathaus Neukölln.

Ein Info-Flugblatt der Abgeordnetenhausfraktion DIE LINKE kann hier heruntergeladen werden.

Hinweis:

Der Behindertensport-Sportverband Berlin organisiert eine Pro und Contra-Veranstaltung zur Bewerbung um die Olympischen-Paralympischen Spiele

am Sonntag, 15. Februar 2015
Einlass 14 Uhr, Beginn 14.40 Uhr,
im Glashaus der Arena Treptow
Eichenstraße 4, 12435 Berlin.

Das Podium ist bisher besetzt mit folgenden Befürwortern und Gegnern einer Bewerbung:

  • Kirsten Bruhn, Schwimmerin und Paralympics Star
  • Dr. Ehrhart Körting, Präsident BSB
  • Isko Steffan, Vize Präsident BSB und LSB und früherer Sitzvolleyballer
  • Oliver Klar, Jugendreferent
  • Henry John, Sportlehrer der Toulouse-Lautrec-Schule


PRO: Dr. Ehrhart Körting:

„Ich bin ein begeisterter Anhänger der Olympischen Spiele und der Paralympics. Sie sind nicht nur sportlich von Bedeutung, sondern ein Treffen der Völker, ein Stück Gemeinsamkeit und Frieden auf der Welt. Deshalb unterstütze ich auch die Bewerbung Berlins. Aber ich bin auch gegen Gigantismus. Ich wünsche mir bescheidene Spiele. Das entspricht nicht nur unserer Finanzlage, sondern für mich auch der Grundidee der Olympischen Spiele und der Paralympics: wir wollen Sportfreunde aus aller Welt einladen, in unsere Sportstätten, in unsere Stadt, nicht in eine künstlich hochgeputschte Stadt. Ich bin für ein unverwechselbares Berlin für unsere Gäste, so wie es ist.“

CONTRA: Oliver Klar:
„Arm aber Olympia. In den letzten Jahren wurde erheblich im Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge (Schule, Sport, Freizeit, Soziales) gespart. Auch das Thema Inklusion wird nicht ernsthaft angepackt. Meine Vision sind nicht die olympischen und paralympischen Spiele. Ich möchte in einer Stadt leben, in der die Mieten bezahlbar sind, in der das Schulsystem keinen ausgrenzt und in der ausreichend Sporthallen existieren, wo der Putz nicht von der Decke fällt“.