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18. November 2014 Neukölln

„Gibt es ,sichere Herkunftstaaten'?"

Das Bündnis Neukölln: Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt teilt mit

Im September wurde das Asylrecht geändert und Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina wurden zu sogenannten „sicheren Herkunftsstaaten“ erklärt. Seitdem werden - auch in Neukölln - Flüchtlinge aus diesen vermeintlich „sicheren“ Ländern aufgefordert, Deutschland zu verlassen. Besonders dramatisch ist ihre Situation angesichts des bevorstehenden Winters.

Die meisten Asylsuchenden aus dem Balkan sind Roma, die in den drei Ländern oft zu den Ärmsten der Armen zählen. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International berichtet von rassistischen Übergriffen, Roma werden benachteiligt beim Zugang zu Schulen, Ärzten und Arbeitsplätzen.

Um über die Situation der Betroffenen zu informieren und gemeinsam zu diskutieren, lädt das Bündnis Neukölln herzlich ein zu einer Veranstaltung mit:

  • Philip Rusche, Rechtsanwalt
  • Milan Pavlovic, Rroma Informations Centrum e.V.

am Dienstag, den 18. November 2014, um 19 Uhr
in der Stadtmission der Evangelischen Kirche in Britz,
Malchiner Straße 73, 12359 Berlin
(U7 Parchimer Allee).

Das Bündnis Neukölln bemüht sich, dass von der neuen Regelung betroffene Bewohner_innen der Britzer Unterkunft in der Haarlemer Straße ebenfalls an der Veranstaltung teilnehmen. In jedem Fall werden neben den beiden Referenten auch Mitarbeiter_innen des Vereins Amaro Foro, die Geflüchtete aus den betroffenen Ländern - Bewohner_innen der Britzer Unterkunft - beraten, anwesend sein.

Ein Einladungsflyer kann hier heruntergeladen werden.

Hinweis: Als Veranstalter behalten wir uns vor, von unserem Hausrecht nach § 6 Versammlungsgesetz Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen oder rechtspopulistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, antiziganistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.