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18. August 2014 Neukölln

„Meinst du, die Russen wollen Krieg?“*

Eine russische Sozialistin berichtet

Veranstaltung mit Mary Gelman, sozialistische Aktivistin aus St. Petersburg, Russland

Wann? Montag, 18. August, ab 19.00 Uhr
Wo? im Verein iranischer Flüchtlinge, Reuterstraße 52
(unweit U Hermannplatz)

Die Lage in und um die Ukraine-Krise spitzt sich weiter zu. Die ukrainische Armee und pro-russische Aufständische liefern sich schwere Gefechte. Hunderttausende Menschen befinden sich auf der Flucht vor den Kämpfen. Mehr als 1100 Menschen, darunter viele Zivilisten, wurden bereits getötet. Während die EU Sanktionen gegen Russland verhängt, lässt die russische Regierung Militär an der ukrainischen Grenze aufmarschieren. Das lässt Befürchtungen aufkommen, dass die russische Armee unter dem Vorwand des Schutzes der russischen BürgerInnen ähnlich wie auf der Krim eine weitere militärische Intervention in die Ukraine vorbereitet. Gleichzeitig verschärft sich der Propaganda-Krieg in den Medien der EU und Russlands. Teile der russischen Linken hatten vor dem Versuch der herrschenden Eliten in der Ukraine und Russlands, die ukrainischen und russischen ArbeiterInnen entlang ethnischer Linien zu spalten, gewarnt. Gleichzeitig betonten sie die gemeinsamen Interessen der ArbeiterInnen in der Ukraine und Russlands und riefen zu Anti-Kriegsprotesten auf. Davon ist nur noch wenig zu hören.

Sind die russischen Menschen also für Krieg? Wie ist der Zustand der Anti-Kriegsbewegung und die Lage der Linken in Russland? Wie kann die Spaltung zwischen russischen und ukrainischen ArbeiterInnen überwunden werden? Wie sieht für die russische Linke die Zukunft Russlands und der Ukraine aus und was schlägt die russische Linke konkret vor? Darüber und über andere Fragen wollen wir gemeinsam mit euch solidarisch diskutieren.

*aus einem russischen Anti-Kriegslied

Der Einladungsflyer kann hier heruntergeladen werden.