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14. September 2013 Neukölln

Start des Volksbegehrens für das Tempelhofer Feld. DIE LINKE. Neukölln ist dabei

Zum Start des Volksbegehrens „100% Tempelhofer Feld“ am 14. September wird DIE LINKE.Neukölln beim Aktionstag am Sonnabend auf Straßen und Plätzen mit der Unterschriftensammlung beginnen. Ebenso am Sonntag bei der Demonstration auf dem Tempelhofer Feld.

Treffpunkt ist

am Sonnabend, 14. September 2013,
um 10 Uhr in der Geschäftsstelle DIE LINKE. Neukölln
in der Wipperstraße 6, 12055 Berlin.

Nach einem gemeinsamen Frühstück beginnt die Informationsaktion mit dem Lautsprecherwagen, werden in Informationsständen die ersten Unterschriften für das Volksbegehren gesammelt.

Die Demonstration am Sonntag, 15. September 2013, startet um 14 Uhr auf der Neuköllner Seite am Eingang Oderstr. und auf der Tempelhofer Seite am Eingang Tempelhofer Damm. Beide Demozüge treffen sich vor dem Vorfeld am Flughafengebäudes und ziehen dann gemeinsam zur Schlusskundgebung um 16 Uhr.

Keine Bebauung des Tempelhofer Feldes. Volksbegehren unterstützen!

Der Senat plant eine Bebauung des Tempelhofer Feldes. Dagegen regt sich Widerstand. 30.000 Berlinerinnen und Berliner haben innerhalb weniger Wochen die erste Stufe des Volksbegehrens der Bürgerinitiative 100% Tempelhofer Feld unterschrieben: Keine Bebauung und keine Privatisierung des Tempelhofer Feldes! Denn das Feld ist zu einer einmaligen, kostenlosen Freizeitstätte geworden.

CDU und SPD treiben Mieten hoch

CDU und SPD wollen Investoren mit der Bebauung des Feldes Profite verschaffen. CDU und SPD haben sich mit einem Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung für eine Wohnbebauung auf der Neuköllner Seite des Tempelhofer Feldes ausgesprochen. Dabei werden keinerlei soziale Ziele formuliert. Vielmehr scheint es als wird eine neue Siedlung im Hochpreissegment angestrebt. Auch die vom Senat beauftragte Tempelhof GmbH plant an der Neuköllner Oderstraße zum Beispiel 1.660 Wohnungen „der Extraklasse“. Die Miete soll bei 14 EUR pro Quadratmeter liegen – dreimal so hoch wie im benachbarten Schillerkiez. Schon jetzt leiden die Mieterinnen und Mieter in Neukölln unter massiven Mietsteigerungen. Eine Bebauung würde die Mieten in den angrenzenden Kiezen weiter hochtreiben. Die SPD benutzt den Wohnungsmangel, um das Feld an Investoren zu vergeben. Sie verspricht neue preiswerte Wohnungen in ganz Berlin. Doch gerade die Politik der Neuköllner SPD unter Bürgermeister Buschkowsky hat die Mieten in den letzten Jahren steigen lassen. Er sorgte dafür, dass systematisch Sozialwohnungen auf dem freien Markt vermietet werden. Deshalb haben immer mehr Menschen mit geringem Einkommen und Hartz-IV-Betroffene große Probleme in Neukölln eine Wohnung zu finden. Außerdem weigern sich SPD und CDU mit einem Milieuschutz in Neukölln die Mieten gesetzlich zu begrenzen. Dies wäre unter anderem im Schillerkiez dringend notwendig.

Mieten runter!

DIE LINKE.Neukölln fordert, die Mieten bei Neuvermietung zu begrenzen. Die Kosten für energetische Sanierung dürfen nicht auf Mieterinnen und Mieter abgewälzt werden. Wir lehnen Privatisierungen von städtischen Wohnungen sowie die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen ab. DIE LINKE.Neukölln will das Feld als Erholungsfläche erhalten. Es gibt in Berlin ausreichend andere Bauflächen als das Tempelhofer Feld. Zunächst müssen aber die vorhandenen Wohnungen genutzt werden, indem Leerstand, Zweckentfremdung und Umwandlung in Ferienwohnungen verboten wird. Erst wenn aufgegebene Krankenhäuser, Kasernen, Geschäfts- und Büroflächen in neue Sozialwohnungen umgewidmet wurden, sollten Sozialwohnungen neu gebaut werden.

DIE LINKE. Neukölln fordert alle Berlinerinnen und Berliner auf, die zweite Stufe des Volksbegehrens Tempelhofer Feld zu unterstützen und mit uns gegen steigende Mieten und für bezahlbaren Wohnraum in Neukölln zu kämpfen.