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21. Mai 2012 Neukölln

Blockupy 2012

Vorbei Banken und Polizeihundertschaften bis in die Taunusanlage zur Abschlusskundgebung.

Der Römer in Frankfurts Zentrum. Hier sammelten sich immer wieder Tausende zum Protest.

Gemeinsame Verteilung von Material zusammen mit Frankfurter Genossen.

Eine Hundertschaft mit Kampfkleidung und Helmen baut eine Drohkulisse auf.

Sie ließen sich nicht provozieren. Neuköllner LINKE bei Blockupy.

25.000 demonstrieren gegen die Macht der Banken und die LINKE Neukölln ist dabei. Ein totaler Erfolg, die Polizei hat der Bewegung durch die massiven Repressionen letztendlich viele Sympathien eingebracht. Die LINKE war genau am rechten Ort zur rechten Zeit.

Die Polizei setzt auf maximale Einschüchterung und überschreitet die Grenze zur Rechtsbeugung bei dem Versuch 5 Busse aus Berlin und Hamburg mit 200 Demonstranten zu stoppen und zu kriminalisieren. Die LINKE Neukölln ist mit ca. 10 Genossen unter den Betroffenen.

Donnerstag und Freitag wird die Stadt von der Polizei dominiert und blockiert, Blockupy wurde dafür nicht mehr gebraucht.

Die Stimmung bei den Passanten ändert sich, durch den massiven Druck der Polizei wird vielen deutlich, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zu gehen kann. Es kommen auch Frankfurter Bürger mit selbst gemalten Plakaten („Demokratie Erhalten“ etc) in das Stadtzentrum.

Trotz Verbot wird eine Demonstration am Donnerstag Morgen auf dem Paulsplatz von ca. 300 Menschen durchgeführt und prompt von Hundertschaften eingekesselt. Auf dem benachbarten Römer entsteht daraufhin eine zweite Demonstration von nochmal ca. 300 Personen die ebenso eingekesselt wird. Eine Hundertschaft mit Kampfkleidung und Helmen baut eine Drohkulisse auf.

Die einzige genehmigte Demonstration beginnt am Samstag um 12 Uhr am Baseler Platz und zieht in einer nicht enden wollenden Kette von verschiedensten Politischen Gruppen um das Zentrum von Frankfurt, vorbei an den Banken und behelmten Polizeihundertschaften bis in die Taunusanlage zur Abschlusskundgebung.

Bericht und Fotos von Jens-Peter Haack