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19. Juni 2012 Neukölln

„Ist Neukölln homophober als Schöneberg?“

DIE LINKE.Neukölln lädt alle herzlich zu einer gemeinsamen Diskussion über Homophobie und Rassismus ein.

Wann: Dienstag, 19. Juni 2012, um 19 Uhr
Wo:
Geschäftsstelle DIE LINKE.Neukölln, Richardplatz 16 (U7 Karl-Marx-Str.)
ReferentInnen:
Zülfukar Cetin/Yeter Ölki/Arda Bakirtas (GLADT)
Koray Yilmaz-Günay (Vorstandsmitglied DIE LINKE.Tempelhof-Schöneberg)
Lesmigras (angefragt)

Wir hören leider oft, dass Neukölln besonders unfreundlich für Schwule, Lesben und Queere ist, während Schöneberg ein Nabel der Szene sei. Als Grund wird der höhere Anteil von Migrantinnen und Migranten genannt, vor allem aus türkischem, arabischem oder muslimischem Hintergrund. Stimmt das alles? Laut diesem Argument, sind die Ursachen von Homophobie kultureller und religiöser Natur. Allerdings stecken hinter dieser Argumentation viele Vorurteile. Solche Ideen führen oft zu rassistischen Schlussfolgerungen, die besonders schädlich für das Engagement gegen Unterdrückung und Diskriminierung sind. Aber wenn der Ursprung von Homophoibie nicht in der Kultur oder Religion liegen, woher kommt sie dann? Was hält Die Linke davon? Wie können wir Homophobie und Rassismus aktiv und gemeinsam bekämpfen? Diese Fragen und mehr würden wir gerne mit euch diskutieren.