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2. April 2012 Neukölln

AG Hartz IV zum Volksbegehren des Berliner Energietisches

Die Arbeitsgemeinschaft Hartz IV des Bezirksverban­des DIE LINKE in Neukölln ruft Hartz-IV-Betroffene auf, das Volksbe­gehren mit Unterschriften aktiv zu unterstüt­zen und auch Familie, Freunde, Nachbarn und Kollegen von den Vorteilen zu überzeugen.

 

Warum brauchen wir eigene Stromnetze und Stadtwerke?

Nur wenn die Netze und Stadtwerke in öffentlicher Hand, das heißt Bürgerhand, sind, ist sichergestellt, dass 100 Prozent Ökostrom aus Erneu­erbaren Energien erzeugt und eingespeist wird. Nur dann ist sicher­gestellt, dass der Verbraucher auch wirklich das bekommt, was er möchte – 100 Prozent ÖKOSTROM.

Wird der Strom dadurch günstiger?

Eine Frage, die gerade in Neukölln viele Hartz IV-Betroffene und Ge­ringverdiener beson­ders interessiert Natürlich ist Energieversorgung als Daseinsvorsorge eine soziale Frage, aber „Dumpingpreise“ kön­nen nur dann angeboten werden, wenn keine Rücksicht auf die Er­zeugung genommen wird, wenn auch „schmutziger“ Strom einge­speist wird. Aber ist es das, was wir wirklich für uns und die Zukunft unserer Kinder wollen?

Welchen Vorteil hat es dann für mich?

Der Vorteil liegt in der Bürgerbeteiligung. Entscheidungen werden nicht mehr von Monopolis­ten wie Vattenfall getroffen, sondern von den Bürgern. Wir (!) entscheiden dann, was einge­speist wird, welche er­neuerbaren Energien gefördert werden, wie die Gewinne, die auch ein Berliner Stadtwerk erwirtschaften muss, wieder investiert werden. Ein weiterer Vorteil ist die kostenlose Energieeinsparberatung, die nur dann wirklich ernst­gemeint sein kann, wenn sie unabhängig von jeglichen „Verkaufsinteressen“ der Strom­konzerne durchgeführt wird.

Eine Kopiervorlage des Flugblattes der AG Hartz IV der Neuköllner LINKEN kann als pdf-Datei hier herunter heladen werden.