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1. September 2011 Neukölln

Tatort Kurdistan

Kundgebung am 1. September von 17 bis 20 Uhr auf dem Heinrichplatz in Kreuzberg. Angekündigt sind aktuelle Infos zur Situation in Kurdistan, Reden und kulturelle Beiträge. Zwei  DirektkandidatInnen der Neuköllner LINKEN sind beteiligt: Gülaysan Karaaslan, die auch im Berliner Bündnis der Kampagne mitarbeitet, wird die Kundgebung moderieren. Und Irmgard Wurdack wird für DIE LINKE reden.

Im Aufruf zur Kundgebung heißt es u.a. :

"Wie in vielen Teilen des Mittleren Ostens herrscht auch in Kurdistan seit Jahrzehnten Krieg gegen die Bevölkerung. Kontinuierlich finden Militäroperationen in den kurdischen Gebieten statt, bombardieren türkische Kampfflugzeuge mit Einwilligung der USA die Kandilregion im Nordirak. Zivilgesellschaftliche Forderungen der kurdischen Parteien und Organisationen werden als Unterstützung der PKK verfolgt und mit langjährigen Freiheitsstrafen geahndet.

Die deutsche Bundesregierung ist an all dem nicht unbeteiligt. Die Türkei ist mit einem Anteil von 11% einer der drei größten Abnehmer von Rüstungsgütern der deutschen Wirtschaft. G3-Gewehre der Firma Heckler&Koch werden direkt vor Ort in Lizenzproduktion hergestellt.

Auch innenpolitisch befindet sich die Bundesregierung auf Eskalationskurs: Erstmalig wird gegen politisch aktive Kurden in Deutschland auch nach $129b (Terroristische Vereinigung im Ausland) ermittelt.

Die Kampagne 'Tatort Kurdistan' will die Verwicklung Deutschlands in diesem schmutzigen Krieg gegen die kurdische Bevölkerung sichtbar machen. Zum Antikriegstag am 1. September finden daher in verschiedenen Städten Infoveranstaltungen und Aktionen statt."

Weitere Infos gibt es auf der Internetseite der Kampagne