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7. September 2011 Neukölln

Sarrazin-Spende für Buschkowsky ist eine Beleidigung für alle Hartz-IV-Betroffene und Muslime in Neukölln

Angesichts der 5000-Euro-Spende von Thilo Sarrazin an die Neuköllner SPD zeigt sich der Sprecher des Bezirksverbands DIE LINKE, Ruben Lehnert, angewidert.

„Mit der Annahme der Spende bekennt sich die Neuköllner SPD zu Thilo Sarrazin und seinen menschenverachtenden Thesen.“ Die Spende sei offenbar der Dank des ehemaligen Berliner Finanzsenators an Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowskys für dessen diffamierende Kritik von Musliminnen und Muslimen sowie für dessen Unterstützung im Parteiausschlussverfahren gegen Sarrazin. „Dass Heinz Buschkowsky die Spende von Thilo Sarrazin annimmt, ist eine Beleidigung für alle Hartz-IV-Betroffene und alle Muslime in Neukölln“, sagt Lehnert.

Thilo Sarrazin hat als Berliner Finanzsenator aus seiner Verachtung gegenüber Hartz-IV-Betroffenen keinen Hehl gemacht. Seit zwei Jahren verunglimpft er auch gezielt Menschen mit Migrationshintergrund und muslimischen Glaubens. Seine Thesen sind rassistisch, islamfeindlich und menschenverachtend.

Lehnert: „DIE LINKE kämpft für ein sozial gerechtes und tolerantes Neukölln für alle Menschen. Nicht erwerbslose oder muslimische Menschen sind das Problem in Neukölln, sondern der Sozialabbau namens Agenda 2010 und Hartz IV, für den die SPD die Verantwortung trägt."

7. September 2011