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7. Oktober 2011 Neukölln

10 Jahre Afghanistankrieg: Bilanz und Perspektiven

Am 7. Oktober 2001 begannen die USA und Großbritannien mit der Bombardierung Afghanistans. Die Vorgeschichte oder besser: der Anlass ist bekannt, es waren die Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon am 11. September, woraufhin US-Präsident Bush seinen "war on terror" verkündete. Bundeskanzler Schröder versprach umgehend seine "uneingeschränkte Solidarität" mit den USA und Deutschland beteiligt sich seit dem 16. November 2001 an diesem Krieg und seit Dezember 2001 an der UN-mandatierten ISAF-Mission - die sich in der Folge ebenfalls zu einem NATO-geführten Krieg entwickelte. Nach zehn Jahren Krieg sprechen zwar viele Kriegspolitiker/innen von Abzug, tatsächlich aber wird der Krieg fortgesetzt.

Als Bestandteil des „Aktionsherbstes Afghanistan“ der Friedensbewegung findet am 7. Oktober in Berlin eine zentrale Veranstaltung statt, zu welcher der Bundesausschuss Friedensratschlag herzlich einlädt. Es soll in verschiedenen Beiträgen eine Bilanz des Krieges gezogen und Anklagen gegen die Verantwortlichen erhoben werden.

Zehn Jahre Krieg in Afghanistan:
BILANZ UND ANKLAGE
Freitag, 7. Oktober 2011 17.00 bis 20.30 Uhr IG Metall-Haus, Alte Jakobstr. 149, 10969 Berlin (U-Bhf. Hallesches Tor)

Es wirken mit:
Matin Baraki, Daniela Dahn, Sevim Dagdelen, René Heilig, Lühr Henken, Otto Jäckel, Karim Popal, Mariam Rawi, Sabine Schiffer, Peter Strutynski, Frieder Wagner, Sabour Zamani