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19. Mai 2011 Neukölln

Solidarität mit den Berliner Lehrkräften

Solidarität mit den Berliner Lehrkräften - Erklärung des Bezirksvorstandes DIE LINKE.Neukölln

Mehrere tausend Lehrkräfte haben bereits im Vormonat gegen die zunehmende Arbeitsbelastung und für altersgerechte Arbeitsbedingungen an den Berliner Schulen protestiert. DIE LINKE.Neukölln solidarisiert sich mit den Forderungen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft nach weniger Pflichtstunden für ältere Kolleginnen und Kollegen. Denn auch an Neuköllner Schulen werden viele Lehrkräfte in Krankheit und vorzeitigen Ruhestand getrieben, weil ihnen Bildungssenator Zöllner verweigert, was in den anderen Bundesländern längst umgesetzt ist.

DIE LINKE.Neukölln hält auch Arbeitsniederlegungen für legitim - auch von verbeamteten Lehrkräften - zumal der Bildungssenator auf Offene Briefe, Unterschriftensammlungen, Resolutionen, etc. nicht angemessen reagiert. Gerade in sozialen Brennpunkten wie Neukölln ist die Entlastung der Kolleginnen und Kollegen für viele Schülerinnen und Schüler eine Voraussetzung dafür, dass sie überhaupt die Chance auf einen Abschluss haben.

Deshalb unterstützen wir

- die Forderung nach Wiedereinführung einer Altersermäßigung und einer Senkung der Unterrichtsverpflichtung für alle Lehrkräfte sowie

- die Aktion "Rote Karte" des Landeselternausschusses

Vom Bildungssenator erwarten wir die darüber hinaus die Anerkennung der Auseinandersetzung um altersgerechte Arbeitsbedingungen als tarifpolitisch außerhalb der aktuellen Friedenspflicht liegenden Forderungsbereich.

29. April 2011

Am Donnerstag, dem 19. Mai, um 19 Uhr lädt die Basisorganisation Rixdorf, zu einer Diskussion mit Jürgen Schulte vom GEW-Vorstand Neukölln zum Thema: „Die Neuausrichtung der Berliner Schulpolitik“ ein. Ort: DIE LINKE, Richardplatz 16.