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27. Mai 2011 Neukölln

Politisches Sommerkino in Neukölln

Wie verändert sich Neukölln im Zuge der Aufwertung des Neuköllner Nordens, wie erleben Menschen in unserem Bezirk persönlich Diskriminierung, warum wollen wir, dass die Berliner Wasserbetriebe wieder der Stadt gehören? Wie erleben Betroffene die Kriege, die Deutschland im Ausland führt und wie erleben Angestellte die aktuellen Arbeitskämpfe? Diese Fragen quer über eine linke Position in Neukölln wollen wir uns stellen.

Immer am letzten Freitag im Monat wollen wir gemeinsam einen Film sehen und mit eingeladenen Referenten diskutieren. Wir haben spannende Filme vorbereitet mit denen wir aktuelle Diskussionen anschieben und begleiten wollen. Alle interessierten Neuköllnerinnen und Neuköllner sind herzlich eingeladen den am jeweils letzten Freitag im Monat in der Geschäftsstelle am Richardplatz einen gemütlichen, politischen Filmabend mit uns zu verbringen.

Politisches Sommerkino in Neukölln jeden letzten Freitag im Monat 19.00 am Richardplatz 16

Wir beginnen im Mai mit einer Dokumentation der Arbeitskämpfe in den Bosch-Siemens Werken in Berlin Spandau. Während der Auseinandersetzung über die Schließung des Betriebes, hat sich die Belegschaft über das Votum der Gewerkschaft hinweggesetzt und in Form einer 16tägigen Betriebsversammlung ihren Protest ausgedrückt.

27.5.: „Es geht nicht nur um unsere Haut“

Arbeitskämpfe in den Bosch-Siemens Werken in Berlin Spandau. Hüseyin Akyurt, bei Bosch-Siemens in Spandau, wird in den Film einführen und steht zur Diskussion bereit.

 

24.6.: „Was geht mich das an?!“

Der Verein Gladt e. V. hat sich in der all-täglichen Realität Kreuzbergs“ mit den Zusammenhängen verschiedener Diskriminierungsformen und mit dem Leben und dem Alltag von Menschen auseinandergesetzt, die in Kreuzberg leben oder arbeiten.


29.7.: „Empire St. Pauli“

„Die Leute raus – Mieten hoch – bumm – ganz normal Kapitalismus oder wie sagt man“ – so beschreibt ein Interviewter im Film diese Entwicklung. Wo bleiben die Menschen,die in den günstigen Wohnungen lebten und die in den Kneipen für 1,50 Euro ein Bier trinken konnten? Was passiert mit denen, die nicht mehr in das neue Bild passen oder sich wehren?


26.8.: „Water Makes Money“ und „Wasserkrieg“

Zwei Filme über den selben Konflikt. In Paris, wie in Bolivien wurde die Wasserversorgung privatisiert, wir zeigen zwei ganz unterschiedliche Kämpfe, aber den selben Konflikt. Den selben Konflikt, den wir in Berlin auch erleben.


30.9.: „Texas Kabul“

Die Regisseurin des Filmes begibt sich nach den Anschlägen vom 11. September auf eine Reise um die Welt. Entgegen der allgemeinen Panik sucht sie in verschiedenen Ländern nach Gesprächspartnern im Vorfeld des Krieges.