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21. März 2011 Neukölln

Nein zum Krieg in Libyen!

Unter dem Motto "Bomben schaffen keinen Frieden. Kein Krieg in Libyen!" hatte DIE LINKE am 20. März 2011 zu einer Kundgebung am Brandenburger Tor in Berlin, gegenüber der US-Botschaft, aufgerufen.

Die Vorsitzenden der LINKEN, Klaus Ernst und Gesine Lötzsch, erklären zum Beginn der internationalen Militärintervention in Libyen:

Die Militärintervention ist keine Lösung sondern eine Verschärfung des Konflikts. Aus einem Bürgerkrieg ist ein international geführter Krieg geworden. Es droht eine Eskalation mit unabsehbaren Folgen. Wir fordern die Bundesregierung auf, entschieden bei ihren NATO-Partnern Widerspruch gegen das Bombardement einzulegen. Bundeskanzlerin Merkel muss unverzüglich mit Präsident Obama sprechen und ihn von der Notwendigkeit einer friedlichen Lösung überzeugen.

Krieg schafft keinen Frieden. Demokratie kann man nicht herbeibomben. Unsere Botschaft an alle Kriegsparteien lautet: Die Waffen nieder! Wir fordern einen sofortigen Waffenstillstand. Es müssen sofort Verhandlungen auf der Grundlage eines allgemeinen Gewaltverzichts und einer Anerkennung der völkerrechtlichen Standards beginnen.

Eine Kopiervorlage für ein Flugblatt der LINKEN gibt es hier.

Ein Miniplakat für Kundgebungen kann hier herunter geladen werden.


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