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15. Juni 2010 Neukölln

Banken und Konzerne sollen für die Krise zahlen

Einladung zur Informations- und Diskussionsveranstaltung

„Griechenland ist überall - Die Finanzkrise ist noch lange nicht vorbei und wer zahlt die Zeche?“
u.a. mit:
Michael Schlecht, MdB, Chefvolkswirt DIE LINKE in Bundestag
Stefanie Graf, DIE LINKE.SDS

am Dienstag, 15. Juni 2010, 19 Uhr im Seniorentreff Böhmisches Dorf (Diakonie), Kirchgasse 62, 12043 Berlin

Bereits einen Tag nach den Wahlen in NRW hat die Bundesregierung einen drastischen Sparkurs angekündigt.

Obwohl die neoliberale Politik in die Sackgasse geführt hat, wird sie fortgesetzt. Nach wie vor lassen die Regierungen in Europa zu, dass die Banken und Investmentgesellschaften jetzt sogar gegen den Euro spekulieren können, nachdem sie zuvor Billionensummen gegen den Zusammenbruch des Finanzsystems aufgebracht haben.

An Griechenland soll ein Exempel für eine Kürzungspolitik statuiert werden, wie sie auch bei uns droht. Rentenkürzungen, Privatisierung öffentlicher Dienste, niedrigere Löhne, Entlassungen – so sieht das „Rettungsprogramm“ für Griechenland aus. Deutschland war mit Agenda 2010, Hartz IV, Lohndumping und Rente ab 67 schon in den vergangenen Jahren Vorreiter des Sozialabbaus. Doch mit der Kopfpauschale und weiter sinkenden Einnahmen für Kommunen und Länder soll nun auch bei uns die Bevölkerung für die Krise zahlen.

Der Widerstand in Griechenland – seit Februar fanden schon drei Generalstreiks statt – sollte deshalb Vorbild für uns sein und fordert unsere Solidarität.

Das Einladungsflugblatt kann hier herunter geladen werden.