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7. Juli 2010 Neukölln

Erfolg für Jugendliche und Freie Träger der Jugendarbeit

Pressemitteilung
DIE LINKE, Bezirksvorstand Berlin-Neukölln
07.07.2010

Bezirksamt Neukölln gibt Finanzmittel für Jugendarbeit frei /
Erfolg für die Jugendlichen und die Mitarbeiter/-innen der Freien Träger der Jugendarbeit /
DIE LINKE hat zum Erfolg beigetragen

Das Bezirksamt Neukölln hat am 6. Juli 1,5 Millionen Euro im Jugendetat freigegeben. Weiterhin gesperrt sind 700.000 Euro. Die Freien Träger der Jugendarbeit können jetzt ihre Arbeit fortsetzen. Sie erhalten neue Verträge, die an die Stelle der zum 30. Juni von der Stadträtin Gabriele Vonnekold (Bündnis 90/Die Grünen) gekündigten Verträge treten.

Dazu erklärt die Sprecherin des Bezirksverbandes DIE LINKE.Neukölln Irmgard Wurdack: "Das ist ein Erfolg für die Jugendlichen im Bezirk und für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit. Zu diesem Erfolg hat die Neuköllner LINKE beigetragen. Die BVV-Fraktion der LINKEN hatte im Vorfeld dafür gewirkt und schließlich am 30. Juni einen Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung gestellt, gemeinsam mit der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, um die Haushaltssperre sofort aufzuheben. Das hätte die Kündigung der Verträge und ihren Neuabschluss überflüssig gemacht. Die Verunsicherung von Jugendlichen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendarbeit wäre vermieden worden."

Kritikwürdig sei weiterhin das Verhalten von Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD). Er missachtete die engagierte Arbeit der Freien Träger in diesem Bereich und nimmt die Abwanderung deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter billigend in Kauf. "Und er war nicht redlich", so Irmgard Wurdack.  "Als zuständiger Dezernent für Finanzen hatte Buschkowsky am 29. Juni in der Sitzung des Hauptausschusses die Entsperrung der Mittel für die 15 präventiv tätigen Kinder- und Jugendeinrichtungen zugesagt. Einen Tag später ist der gemeinsame Antrag der Fraktion DIE LINKE und der Grünen (Drs. 1517/XVIII) für die Entsperrung und Freigabe dieser Mittel in der Neuköllner BVV mit der Mehrheit der Stimmen der Fraktionen der SPD, der CDU, der FDP und den fraktionslosen Vertretern der NPD abgelehnt worden. Nur die Fraktion der Grauen schloss sich den Antragstellern an und wurde der Verantwortung für den Erhalt der unbedingt notwendigen präventiven Jugendeinrichtungen gerecht. Hier wurde nach dem Ende der Zählgemeinschaft aus SPD, Grünen und DIE LINKE ein Konflikt auf dem Rücken der Jugendlichen und der Beschäftigten der Freien Träger ausgetragen."

Für Rückfragen: Irmgard Wurdack Telefon 0178-851 28 71