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7. Dezember 2010 Neukölln

„Arbeit kann zu einem langsamen und schmerzhaften Tod führen“

DIE LINKE.Neukölln präsentiert am Dienstag, dem 7. Dezember 2010, um 19 Uhr am Richardplatz 16 die Premiere des Buches „Arbeit kann zu einem langsamen und schmerzhaften Tod führen“ der Berliner Schriftstellerin Juliane Beer.

Juliane Beer, 1964 in Bonn geboren, verbrachte ihre Kindheit in Nordrhein-Westfalen, ihre Jugend in London und Norddeutschland. Seit 1984 ist sie in Berlin sesshaft.
In Julianes neuem, nunmehr dritten Buch, geht es um eine renitente Arbeitsvermittlerin im Jobcenter Neukölln, die hinter dem Rücken ihres Vorgesetzten eine Schwarz-Arbeit-Agentur betreibt.

Also über Gegebenheiten nörgeln. Über das Wetter im Allgemeinen zum Beispiel. Oder über den Sommer im besonderen... beides finden die Affen nicht mehr so schön wie früher. Beides Mist. Eine Zumutung. Alles wird immer ärger. Aber mit einem selber wird es doch auch nicht besser und man funktioniert trotzdem, nach wie vor. Was also fällt dem Sommer ein? Und dem Wetter? Man selbst kann sich doch auch zusammen reißen. Muss man ja auch. Und dann wird erleichtert gelacht.“

Die Lesung findet am Dienstag, dem 7. Dezember 2010, um 19 Uhr im Ladenlokal der Neuköllner LINKEN am Richardplatz 16 in 12055 Berlin (U 7 Karl-Marx-Straße) statt, der Eintritt ist frei.

Die Schauspielerin Fanny Staffa wird in ihrer unnachahmlichen Art Auszüge des Buches vorlesen, unsere Musikerin Susi Koch trägt zum musikalischen Programm bei – was ein besonderer Leckerbissen zu werden verspricht. Und Juliane Beer, Genossin in der Neuköllner LINKEN, wird natürlich auch anwesend sein.

Anfragen werden telefonisch beantwortet unter 030-613 5919.