Zurück zur Startseite
25. Mai 2009 Neukölln

Kundgebung gegen Arbeitsplatzabbau

Bei Karstadt steht jetzt Metro auf der Matte, zu der bereits Kaufhof gehört. Das bedeutet: Fast alle großen Kaufhäuser in Berlin-Brandenburg sind dann in einer Hand. In Neukölln wissen wir: Erst kam Hertie zu Karstadt, dann wurde Hertie in der Karl-Marx-Straße heruntergewirtschaftet, dann platt gemacht.

Schuld ist nicht allein die Krise. Schuld sind Hedgefonds („Heuschrecken“), die am Geschäft von Kaufhäusern gar kein Interesse haben. Sie kaufen, um Unternehmen auszusaugen, in Stücke zu zerschlagen und die noch werthaltigen Teile weiter zu verkaufen. Nach dem gleichen Muster wie bei Woolworth werden auch die Kaufhausketten Hertie und Arcandor (Karstadt) in die Pleite getrieben: erst Trennung von Immobilienbesitz und Geschäft, dann Wuchermieten und Erpressung der Belegschaften. Nicht vergessen: Die Rot-Grüne Koalition unter SPD-Kanzler Schröder (1998-2005) hat 2001 den Verkauf von Firmenbesitz steuerfrei gemacht und 2004 die Hedgefonds ins Land geholt.

Ein Einladungsflugblatt kann hier herunter geladen werden.